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Politik

Höhere Mindestlöhne sollen in der Altenpflege kommen

Mittwoch, 22. April 2020

/dpa

Berlin – Die Mindestlöhne für Altenpflegekräfte in Deutschland sollen erhöht und ausge­wei­­tet werden. Das sieht eine Verordnung vor, die heute Thema im Bundeskabinett war. Das Bundesarbeitsministerium werde diese Verordnung nun kurzfristig erlassen, hieß es an­schließend in einer gemeinsamen Mitteilung von Arbeits- und Bundesgesundheitsminis­te­rium.

Ende Januar hatte eine Kommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern beschlossen, dass der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte bis 1. April 2022 in vier Schritten von heute 10,85 Euro (Ost) und 11,35 Euro (West) auf 12,55 Euro in Ost- und Westdeutschland steigen soll.

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Ab 1. Juli 2021 soll es zudem erstmals einen Mindestlohn für Fachkräfte von 15 Euro geben. Er soll zum 1. April 2022 auf 15,40 Euro steigen. Mit der Verordnung soll dieser Beschluss branchenweit verbindlich gemacht werden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) erklärten, in der Coronaepidemie sei einmal mehr zu spüren, wie wichtig Pflegekräfte für die Gesellschaft seien. Ihre verantwortungsvolle Aufgabe solle besser honoriert werden als bisher. Dafür seien die Regelungen zum Pflegemindestlohn „ein guter Anfang“. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #801479
Seegert
am Donnerstag, 23. April 2020, 13:30

Mindestlohn

Die "Erhöhung" (1,70€ über Zwei ganze Jahre in vier! Schritten) ist entweder absolut lächerlich oder menschenverachtend. Ich bin da noch unentschlossen. Glaubt wirklich hier Gönnerhaft irgendjemand uns so zu Narren halten zu dürfen ? Gez. Eine Systemrelevante
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