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Ärzteschaft

Mehr als 6.700 Ärzte sind in Hessen auf dem Weg zum Facharzt

Donnerstag, 23. April 2020

/Africa Studio, stock.adobe.com

Frankfurt am Main – In Hessen arbeiteten Anfang Oktober vergangenen Jahres 6.617 Ärzte in Weiterbildung (ÄiW). Das teilte die Kammer des Bundeslandes jetzt mit. Die große Mehrheit der ÄiW war im stationären Bereich tätig (82 Prozent).

Elf Prozent arbeiteten im ambulanten Bereich, sieben Prozent in „sonstigen Einrichtun­gen“ – dazu gehören unter anderem Pharmaunternehmen oder Behörden. Die ÄiW waren im Durchschnitt 35 Jahre alt, 43 Prozent waren männlich, 57 Prozent weiblich.

Die größte Gruppe ist in Weiterbildung zu einem Facharzt für Innere Medizin (29 Pro­zent), gefolgt von den Gebieten Chirurgie (17 Prozent) und Anästhesiologie (neun Pro­zent). 6,5 Prozent waren in der Allgemeinmedizin tätig, 6,2 Prozent in der Neurologie.

Die hessischen Daten zeigen, dass der Anteil an ÄiW mit ausländischem Pass bis 2018 gestiegen ist. Während im Jahr 2013 rund 17 Prozent der gemeldeten ÄiW über einen ausländischen Pass verfügten, waren es 2018 27 Prozent. 2019 blieb der Anteil an aus­ländischen ÄiW im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die Mehrheit der gemeldeten ausländischen ÄiW (62 Prozent) kam von außerhalb der Europäischen Union nach Deutschland. Diese AiW besaßen zum Beispiel einen syrischen (13 Prozent), serbischen (fünf Prozent) oder russischen (fünf Prozent) Pass.

38 Prozent verfügten über eine EU-Staatsbürgerschaft und besaßen die rumänische Staatsangehörigkeit (29 Prozent), gefolgt von Bulgarien (13 Prozent) und Griechenland (12 Prozent). Die Kammer kündigte die nächste Erhebung für Oktober 2020 an. © hil/aerzteblatt.de

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