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Akzeptanz für Coronapolitik lässt langsam nach

Donnerstag, 23. April 2020

Plakate fordern Kunden zum Abstandhalten auf. /picture alliance, dpa Themendienst

Berlin − Die Akzeptanz in der Bevölkerung in Deutschland für die Coronarestriktionen ist laut einer Umfrage weiterhin hoch, lässt aber zunehmend nach. In der jüngsten Erhebung von Infratest dimap befürworteten 74 Prozent die Kontaktbeschränkungen, wie die Zei­tungen der Funke Mediengruppe in ihren heutigen Ausgaben berichten.

Den Höchststand an Zustimmung für die Maßnahmen hatte das Institut in der letzten Märzwoche mit 87 Prozent verzeichnet. Seitdem geht der Wert zurück.

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In der aktuellen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirt­schaftsforschung (DIW) nannten 18 Prozent die Einschränkungen des öffentlichen Lebens „übertrieben“, wie die Funke-Blätter aus der ihnen vorliegenden Erhebung zitieren. Vor Ostern hatte dieser Anteil noch bei 14 Prozent gelegen, kurz nach den Feiertagen dann bei 17 Prozent.

Um ihre persönliche Gesundheit machen sich der Befragung zufolge noch 19 Prozent große Sorgen. Ende März waren es 25 Prozent. Eine Smartphone-App zur Nachverfolgung der Infektionsketten würden 56 Prozent der Befragten installieren. Dieser Wert hat sich kaum bewegt.

Für die Erhebung wurden rund 1.000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger befragt. © afp/aerzteblatt.de

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