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Infektionswege sollen in Bayern über Onlineplattform verfolgt werden

Donnerstag, 23. April 2020

/skif, stock.adobe.com

München – Mit SARS-CoV-2 Infizierte können künftig über eine zentrale Online-Plattform in Bayern den Verlauf ihrer Erkrankung und ihre Kontaktpersonen melden. Die Betroffenen könnten zudem Symptomchecks durchführen und diese dem Gesundheitsamt übermitteln, sagte Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) in München.

Diese Informationen könnten dann von den Behörden erfasst und verarbeitet werden. So soll auch die überregionale Zusammenarbeit der bayerischen Gesundheitsbehörden er­mög­licht werden und Doppelarbeit bei der Erfassung von Kontaktpersonen vermieden werden.

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„Nur wenn die Infektionswege so schnell wie möglich nachvollzogen werden, können die Be­troffenen sich dann letztendlich zügig in die häusliche Quarantäne begeben“, sagte Gerlach. Ab morgen soll die Plattform für alle Gesundheitsämter ausgerollt werden.

Aktuell funktioniert die Datenerhebung dezentral: Gesundheitsämter müssen die Infektions­wege telefonisch oder über Hausbesuche nachvollziehen. „Aktuell sind schon rund 190 Teams mit insgesamt circa 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort im Einsatz“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU). Ziel seien nahezu 4.000 Mitar­beiter, die die Gesundheitsämter vor Ort unterstützten. © dpa/aerzteblatt.de

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