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Ärzteschaft

KBV appelliert, Impfstatus im Blick zu behalten

Freitag, 24. April 2020

/dpa

Berlin – Anlässlich der zurzeit stattfindenden Europäischen Impfwoche hat die Kassen­ärztlichen Bundesvereinigung (KBV) appelliert, Schutzimpfungen auch während der Co­ronapandemie nicht zu vernachlässigen.

Gerade jetzt zeige sich, wie wichtig Impfungen gegen gefährliche Infektionskrankheiten seien, sagte KBV-Chef Andres Gassen. Sie schützten nicht nur die Gesundheit des Geimpf­ten, sondern auch derer, die nicht geimpft werden könnten.

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Laut KBV sollten Hausärzte deshalb auch während der Coronapandemie den Impf­status ihrer Patienten kontrollieren. Denn mit einer hohen Durchimpfungsrate ließe sich die Ausbreitung anderer Infektionskrankheiten verhindern. Allerding empfiehlt die KBV, reine Impftermine aufgrund des Coronavirus nur zu vereinbaren, wenn die Impfung aus medizinischen Gründen nicht verschoben werden könne.

Die Europäische Impfwoche findet seit 2005 statt. Ziel ist es, Versicherten durch Informa­tionskampagnen, Interviews, Podiumsdiskussionen und wissenschaftliche Konferenzen zu motivieren, fehlende Impfungen beim Arzt nachholen zu lassen.

In Deutschland unterstützt die KBV Praxen bei der Information ihrer Patienten durch Materialien für das Wartezimmer. So steht eine Patienteninformation in sechs Sprachen mit großer Impf-Übersicht „Klein und gemein – Gib‘ Viren und Bakterien keine Chance!“ auf der KBV-Website zum Ausdrucken zur Verfügung. Zudem bietet die KBV speziell zur Masern-Schutzimpfung Materialien an. © hil/sb/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 26. April 2020, 00:03

Und wozu?

Jeden Herbst werbe ich bei den Risikogruppen für die Influenza-Impfung, regelmäßig verbunden mit der Empfehlung zur Pneumokokkenimpfung und neuerdings auch zur Zoster-Immunisiserung...
mit kläglichem Erfolg, die meisten lehnen Impfungen ab, höchsens DPT wird noch akzeptiert.
Und plötzlich überlegen es sich alle gleichzeitig anders - und beschimpfen uns, weil es keinen Impfstoff mehr gibt...
Aktuell ist unser für den Herbst bestellte Grippeimpfstoff aufgebraucht, Pneumokokkenimpfstoffe sind genausowenig lieferbar wie der gegen Zoster - was soll da die Kontrolle der Impfpässe nützen?
Avatar #752861
Ameland
am Samstag, 25. April 2020, 18:55

Denn sie (KBV) wissen nicht, was sie tun (Hausärzte)

"Laut KBV sollten Hausärzte deshalb auch während der Coronapandemie den Impf­status ihrer Patienten kontrollieren." AUCH - schön wärs.
LNS

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