NewsPolitikSpinale Muskelatrophie: PKV ebnet Weg zur Gentherapie erkrankter Kinder
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Spinale Muskelatrophie: PKV ebnet Weg zur Gentherapie erkrankter Kinder

Freitag, 24. April 2020

/picture alliance

Berlin – Der Verband der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) hat mit dem Pharmaunter­nehmen Avexis einen Versorgungsvertrag für die Behandlung von Kindern mit einer le­bensbedrohlichen Spinalen Muskelatrophie (SMA) vereinbart.

Damit soll unmittelbar nach der im Juni erwarteten europäischen Zulassung des Genthe­rapiemedikamentes Zolgensma die Versorgung der privatversicherten Betroffenen ge­währ­leistet werden.

Anzeige

Laut PKV ist die SMA ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die mit schweren Schädigungen der Muskelfunktionen einschließlich der Atmung einhergeht. Rund eines von 10.000 Neugeborenen ist davon betroffen.

Unbehandelt führt die schwerste Verlaufs­form in mehr als 90 Prozent der Fälle zum Tod oder zur Notwendigkeit einer dauerhaften Beatmung im Alter von bis zu zwei Jahren.

Laut PKV soll die Versorgung der erkrankten Babys mit Zolgensma in hochspeziali­sierten Zentren erfolgen, die Erfahrung in der Behandlung pädiatrischer neuro­muskulärer Er­krankungen haben.

Der Vertrag enthalte außerdem eine neuartige erfolgsorientierte Erstattungsverein­ba­rung. „Mit dem Vertrag haben wir Rechtssicherheit und können für unsere Versicherten die hohe Qualität in der Versorgung gewährleisten“, sagte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. © hil/sb/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER