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Univer­si­täts­medizin Mainz braucht mehr Geld

Montag, 27. April 2020

Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz /dpa

Mainz – Aufgrund der mit der Coronapandemie verbundenen Kosten braucht die Univer­si­tätsmedizin Mainz mehr Geld. Sie bat in einem vom Landtag in Mainz veröffentlichen Schrei­ben um die Erweiterung der Kreditlinie um 250 Millionen Euro. Darüber wird nun der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am 7. Mai entscheiden.

Die Universitätsmedizin begründet den Bedarf unter anderem mit Kosten für Schutzklei­dung und für nötige „Verbrauchsmaterialien“. Die Klinik spricht zudem von Bettenkontin­genten, die für Coronapatienten freigehalten werden müssten und der nicht kostende­ckenden Be­handlung von COVID-19-Patienten. Es sei von einem „nachhaltigen Rückgang“ der Erlöse aus­zugehen, schrieb die Unimedizin an den Ausschuss.

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Da ein Ende der Pandemie noch nicht absehbar sei, werde es zu einer erheblichen Ver­knapp­ung der finanziellen Mittel der Universitätsmedizin Mainz kommen. „Um den Be­trieb und die adäquate Patientenversorgung aufrechthalten sowie den sonstigen finanzi­ellen Ver­pflichtungen nachkommen zu können, wird bis Ende 2020 ein Volumen in Höhe von bis zu 250 Millionen Euro benötigt“, schrieb die Klinik.

Die zusätzlichen Kreditmittel seien von großer Bedeutung, um der Unimedizin den nötigen Handlungsspielraum zur Bewältigung der aktuellen Situation zu geben. © dpa/aerzteblatt.de

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