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Vermischtes

Mehrheit für wissenschafts­basierte Entscheidungen der Politik

Dienstag, 28. April 2020

/picture alliance

Berlin – Große Teile der Bevölkerung in Deutschland finden einer Umfrage zufolge, dass die Politik in der Pandemie die Wissenschaft berücksichtigen sollte. 81 Prozent stimmten der Aussage voll und ganz oder eher zu, dass politische Entscheidungen im Umgang mit Corona auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollten.

Das geht aus Ergebnissen der repräsentativen Umfrage Wissenschaftsbarometer Corona Spezial im Auftrag der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) hervor, die heute veröffent­licht wurden. Dafür wurden Mitte April 1.009 Menschen in Deutschland telefonisch vom Institut Kantar befragt.

Bei der vergangenen Befragung vor rund einem halben Jahr waren deutlich geringere Zu­stimmungswerte für eine ähnliche Frage erfasst worden: Damals war gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer für generell wissenschaftsbasierte Entscheidungen der Politik.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen allerdings bei einer Minderheit der Bundesbürger auch wissenschaftskritische Einstellungen: Der Aussage, dass für den Umgang mit Corona der gesunde Menschenverstand ausreichend sei und es keinen Bedarf an wissenschaftlichen Studien gebe, stimmten 22 Prozent voll und ganz oder eher zu.

Die Umfrage Wissenschaftsbarometer gibt es seit 2014. Wissenschaft im Dialog ist eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, hinter der große deutsche Wissenschaftsorganisationen stehen. © dpa/aerzteblatt.de

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