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Politik

Weltweite Reisewarnung bis zum 14. Juni verlängert

Mittwoch, 29. April 2020

/MemoryMan, stock.adobe.com

Berlin – Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Co­ronapandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Ein entsprechender Vorschlag des Aus­wärtigen Amts wurde vom Bundeskabinett angenommen.

Das Auswärtige Amt begründete die Verlängerung in der Kabinettsvorlage damit, dass „wei­terhin mit starken und drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reisever­kehr und weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschrän­kung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen“ sei. Die Reise­war­nung gelte „bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020“.

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Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März die Reisewarnung für alle tou­ris­tischen Reisen ins Ausland ausgesprochen. Bisher gab es solche Warnungen nur bei einer Gefahr für Leib und Leben, vor allem für Kriegsgebiete wie Afghanistan oder Syrien. Eine Reisewarnung ermöglicht eine kostenlose Stornierung von bereits gebuchten Reisen.

Zunächst war die Maßnahme bis Ende April befristet und wurde dann bis zum 3. Mai ver­län­gert. Maas hatte bereits in den letzten Tagen mehrfach deutlich gemacht, dass sich keine Änderung der Gründe für die Reisewarnung abzeichne. In der Kabinettsvorlage aus dem Aus­wärtigen Amt heißt es, es werde vor dem 14. Juni überprüft, „wie dann weiter zu ver­fahren“ sei. © dpa/aerzteblatt.de

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