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Ärzteschaft

Dank an Medizinische Fachangestellte

Mittwoch, 29. April 2020

/picture alliance

Berlin – Medizinische Fachangestellte (MFA) sind in der Coronakrise eine besonders wichtige Stütze für die Ärzte. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen und ihren Dank extra auf ein Praxisposter gedruckt.

Darauf würdigt der KBV-Vorstand die Arbeit der mehr als 400.000 MFA, „die sich jeden Tag aufopferungsvoll um Patienten“ kümmerten. „Ob Pandemie oder nicht – als erste Kontaktperson sind Sie von größter Bedeutung für die Gesundheitsversorgung Deutschlands“, heißt es dort.

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„Mit dem Poster und unserem Dankeschön wollen wir das besondere Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen würdigen und öffentlich herausstellen“, betonte KBV-Vorstandschef Andreas Gassen. Neben Ärzten und Psychotherapeuten seien es die MFA, die auch in der Coronakrise immer für die Patienten da seien. Das sei keine leichte Aufgabe.

„Sie machen einen hervorragenden Job“, lobte auch KBV-Vize-Chef Stephan Hofmeister. Und das obwohl auch die MFA teils selbst von Kita- oder Schul-Schließung betroffen seien oder selbst einer Risikogruppe angehörten. „Dafür zollen wir Ihnen unseren Respekt“, betonte KBV-Vorstandsmitglied Thomas Kriedel.

Das Praxisposter „Dankeschön“ zum Ausdrucken steht online bereit. Es ist Teil der Kam­pagne „#IhreAbwehrkräfte“, die die KBV gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigun­gen gestartet hat. Verschiedene Motive mit Zahlen, Fakten und Beispielen aus der Praxis sollen zeigen, dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems maßgeblich von der Arbeit in den 100.000 Praxen abhängt. © may/EB/aerzteblatt.de

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Dr. Joachim Spaeth
am Donnerstag, 30. April 2020, 20:43

Dank ja - Umsetzung schwierig!

Den Dank an die MFA's unterstütze ich zu >100 %, ich selber beschäftige eine große Zahl an MFA's seit über 23 Jahren und weiß, dass ohne diese nichts geht! Allerdings greift die Forderung von Herrn Reinhardt, "...dass Per­sonalkostensteigerungen vollständig durch die Krankenkassen refinanziert werden..." so wie auch regelmäßig alle anderen Wortmeldungen zu diesem Thema leider zu kurz. Auch der sogenannte "Rettungsschirm" ist leider wieder nur ein Konstrukt der GKVen, aber seit real mehr als 25 Jahren verweigert sich die Politik als "verlängerter Arm" der PKVen einer Anpassung der Honorare in der Privatmedizin an die Jetztzeit. Es ist ein Skandal ungekannten Ausmaßes, dass wir zu denselben Sätzen Leistungen erbringen wie die Ärztegeneration vor uns (leicht nachzulesen in inzwischen antiquarisch erhältlichen GOÄ-Ausgaben), keinerlei Ausgleich der schwindenden Kaufkraft und der steigenden (Lohn-)Kosten. Bei einem Anstieg der Ziffernbewertung (von der Neuaufnahme von Ziffern einmal ganz zu schweigen) von nur 1-1,5 % pro Jahr (weniger als die Steigerung bei Tariflöhnen) müsste ich - wie natürlich alle verdienten Kollegen - 23 Jahre nach meiner Niederlassung aktuell überschlägig gut 35-40 % mehr Honorareinnahmen im PKV-Bereich erhalten, faktisch sind diese aber sogar rückläufig, weil die niemals angehobenen Honorare zudem noch durch Honorarprüfungseinrichtungen teilweise absurd zerpflückt und gemindert werden und Steigerungsmöglichkeiten abgebaut werden. Es wäre an dieser Stelle aufschlussreich, im selben Zeitintervalls die Steigerung der Diäten der Abgeordneten abzubilden, die uns Ärzten einen Honorarzuwachs durch eine GOÄ-Reform verweigern!
Damit aber auch zurück zum Thema, aus einem angemessenen Honorar wäre es nicht nur ein Leichtes, sondern auch eine moralische Verpflichtung, unseren teilweise heroisch kämpfenden MFA's diesen Einsatz angemessenen zu honorieren, so muss es leider allzu oft bei Durchhaltparolen und warmen Worten bleiben, was der Sache nicht gerecht wird!
LNS

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