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Asklepios sieht Coronahöhepunkt hinter sich

Donnerstag, 30. April 2020

/dpa

Frankfurt am Main – Der Krankenhausbetreiber Asklepios ist bislang gut durch die Coro­nakrise gekommen. In den Hamburger Asklepios Kliniken habe die Zahl der COVID-19-Patienten nach einem Anstieg im März ihren Höhepunkt überschritten und sei deutlich auf unter 60 gefallen, sagte Vorstandschef Kai Hankeln heute. Zuletzt seien 38 Prozent der Beatmungskapazitäten frei gewesen. Auch die Versorgungslage mit Schutzmasken und Sterillium entspanne sich.

Hankeln forderte eine Exit-Strategie für Krankenhäuser: „Wir müssen nun zurück in den Regelbetrieb kommen“, sagte er. Mit dem Aufschieben von nicht dringenden Operationen und dem Freihalten von Intensivbetten gebe es einen zunehmenden Behandlungsstau.

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Die Wartezeit von Patienten wachse, was Gesundheitsrisiken mit sich bringe. Zugleich kämen deutlich weniger Patienten in die Notaufnahmen, vermutlich aus Sorge vor dem Coronavirus. „Kommen Sie in die Kliniken“, appellierte Hankeln. Die Krankenhäuser seien sicher.

Für die weitere Coronakrise sieht sich Deutschlands zweitgrößter privater Krankenhaus­betreiber gut gerüstet, wenngleich das Aufschieben von Operationen und Freihalten von Intensivbetten das Ergebnis 2020 belasten dürfte.

Im vergangenen Jahr steigerte Asklepios den Umsatz um 3,8 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, der Gewinn kletterte leicht auf 172 Millionen Euro. Dabei half dem Konzern mit 160 Gesundheitseinrichtungen bundesweit ein Plus von zehn Prozent bei den Patientenzahlen auf 2,5 Millionen.

Bei der geplanten Übernahme von Rhön Klinikum wehrte sich Hankeln gegen das Vorge­hen des hessischen Medizintechnikanbieters B. Braun. Mit seinen „maßlosen Forderun­gen“ wolle sich der Rhön-Großaktionär bereichern und agiere „im Stil eines Hedgefonds“.

Asklepios will Rhön-Klinikum zusammen mit Gründer Eugen Münch übernehmen, B. Braun hatte sich dagegen gewehrt und eine Sonderdividende gefordert. Rhön befürwor­tet die Übernahme durch Asklepios. © dpa/fos/aerzteblatt.de

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