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Ausland

Madrid schließt Feldkrankenhaus

Samstag, 2. Mai 2020

/picture alliance, Cordon Press

Madrid – In Spanien ist das im Madrider Messezentrum Ifema errichtete riesige Feldkran­kenhaus wegen der zuletzt schnell sinkenden Zahl der COVID-19-Kranken eineinhalb Monate nach der Öffnung wieder geschlossen worden.

Nach Angaben der Behörden wurden im Ifema, wo im vergangenen Dezember noch der UN-Klimagipfel getagt hatte, mehr als 4.000 Patienten behandelt. 17 Erkrankte konnten im Ifema nicht gerettet werden.

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Die meisten Kranken hätten das „Wunder-Krankenhaus gesund verlassen“, darunter eine 103 Jahre alte Frau, sagte die Regierungschefin der Region Madrid, Isabel Díaz Ayuso, bei der Schließungszeremonie.

Man sei zuversichtlich, dass man selbst bei einem Wiederaufflammen der Pandemie im Herbst nie wieder ein Krankenhaus im Ifema werde errichten müssen. Das Gesundheits­system Madrids werde bereits „reformiert und modernisiert“, betonte sie.

Die Klinik mit 1.350 Betten, darunter 16 für Intensivpatienten, war in Rekordzeit von nur 48 Stunden errichtet und am 21. März eröffnet worden. Bei einem Besuch hatte König Felipe VI. die Einrichtung als „Ort der Hoffnung für die Moral ganz Spaniens“ bezeichnet.

In Spanien haben sich nach Angaben der Behörden bisher mehr als 215.000 Menschen erwiesenermaßen mit SARS-CoV-2 infiziert, 24.800 starben an oder mit dem Virus. Madrid gilt mit über 60.000 Infektionen vor Katalonien (knapp 50.000) als das Epizentrum der Krise in Spanien. © dpa/aerzteblatt.de

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