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Falsches CE-Zeichen: Charité ruft Schutzmasken zurück

Montag, 4. Mai 2020

/picture alliance, Bildagentur-online

Berlin − Wegen befürchteter Mängel hat die Charité Universitätsklinik Berlin Personal zur Rückgabe bestimmter Schutzmasken aufgerufen. „Die Charité hat FFP2-Masken am ver­gangenen Donnerstag zurückgerufen, da ein falsches CE-Zertifikat vorlag“, teilte die Spre­cherin des Universitätsklinikums, Manuela Zingl, auf Anfrage mit.

Was das für die Schutzwirkung der Masken bedeutet, war zunächst offen: „Aktuell werden die besagten Masken in einem unabhängigen Labor geprüft“, erklärte Zingl. Zudem prüfe die Charité eine Strafanzeige gegen den Lieferanten.

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Mit dem Anbringen des CE-Zeichens dokumentieren Hersteller in eigener Verantwortung, dass ihr Produkt EU-Richtlinien erfüllt, zum Beispiel an die Sicherheit. Alle betroffenen Stationen seien „umgehend informiert und die Masken binnen weniger Stunden aus dem Verkehr gezogen und gegen ein anderes Fabrikat ausgetauscht“ worden, hieß es.

Alle Mitarbeiter, die damit gearbeitet haben, wurden aufgerufen, vorsorglich erneut einen Corona-PCR-Test zu machen. Wie viele Masken bereits ausgegeben waren und in welchen Bereichen sie zum Einsatz kamen, blieb zunächst offen. © dpa/aerzteblatt.de

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53Cicero
am Dienstag, 5. Mai 2020, 08:02

Wer überprüft denn in der Klinik das CE Kennzeichen auf Richtigkeit?

Hier wäre es bei dem Bericht sehr wichtig gewesen mitzuteilen, wem dieses „falsche CE“ Kennzeichen aufgefallen ist? Dem Anwender vor Ort? Dem Einkauf? Was ist mit den anderen Medizinprodukten oder den PSA‘s? Wer kontrolliert das und wie?
LNS

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