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Coronahotspot Ischgl: Polizei legt Zwischenbericht vor

Dienstag, 5. Mai 2020

/picture alliance, APA, picturedesk.com

Innsbruck/Ischgl – Bei den Ermittlungen zu den Ereignissen in der Coronakrise in Ischgl liegt nun ein Zwischenbericht der österreichischen Polizei vor. Der etwa 1000-seitige Be­richt sei „sehr detailliert und umfangreich“, sagte heute der Sprecher der Staatsanwalt­schaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Nun soll eine Durchsicht der Akten erfolgen.

Seit Ende März läuft bei der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Ver­dachts der Gefährdung durch ansteckende Krankheiten. Dem Verfahren haben sich laut Staatsanwaltschaft inzwischen auch 321 Betroffene angeschlossen, die meisten stammen aus Deutschland.

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Der Wintersportort Ischgl in Tirol gilt als Hotspot, der maßgeblich zur Verbreitung des Coro­navirus SARS-CoV-2 in weiten Teilen Europas beigetragen haben soll. Eine Frage ist, ob ge­mäß vorliegenden Er­kenntnissen rechtzeitig gehandelt wurde.

Unterdessen haben sich 5.380 Menschen mit Zuschriften bei einem österreichischen Ver­braucherschützer gemeldet, der das Land Tirol wegen des Managements der Coronakrise angezeigt hatte. © dpa/aerzteblatt.de

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