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Ausland

UNO will weitere 4,7 Milliarden Dollar an Hilfen in Coronakrise

Donnerstag, 7. Mai 2020

/dpa

New York – Die UNO fordert weitere 4,7 Milliarden Dollar (4,3 Milliarden Euro) an Hilfen im Kampf gegen die Coronapandemie. Das Geld werde benötigt, um „Millionen von Leben zu schützen und die Ausbreitung des Coronavirus in fragilen Ländern einzudämmen“, er­klärte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock.

Bei der Vorstellung ihres Krisenplans am 25. März hatten die Vereinten Nationen bereits zwei Milliarden Dollar an Hilfen gefordert, rund die Hälfte davon ist bislang bei ihr einge­gangen. „Die verheerendsten und destabilisierendsten Auswirkungen“ der Pandemie „wer­den in den ärmsten Ländern der Welt zu spüren sein“, erklärte Lowcock.

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Sollte jetzt nicht gehandelt werden, müsse sich die Welt auf eine „bedeutende Zunahme von Konflikten, Hunger und Armut vorbereiten“. Die Gesamtsumme von 6,7 Milliarden Dollar soll die Kosten des Krisenplans bis Dezember decken. Rund 20 Ländern wird dabei Priorität eingeräumt, darunter Afghanistan und Syrien.

Die Forderung nach mehr Geld erfolgte nach Erweiterung der Liste um neun Länder: Benin, Dschibuti, Liberia, Mosambik, Pakistan, die Philippinen, Sierra Leone, Togo und Simbabwe. Das Geld soll etwa für medizinisches Material, Informationskampagnen und den Kampf gegen Nahrungsmittelknappheit verwendet werden.

Lowcock betonte die Notwendigkeit „außergewöhnlicher Maßnahmen“. Die Geldgeber sollten „sowohl aus Solidarität als auch in eigenem Interesse handeln“. Sollten reiche Länder jetzt ärmere Länder vernachlässigen, drohe ein Bumerangeffekt. Die UNO rechnet in den kommenden drei bis sechs Monaten mit einem Höhepunkt der Pandemie in den ärmsten Ländern der Welt. © afp/aerzteblatt.de

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