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Politik

Krankenkassen droht Minus in Milliardenhöhe

Montag, 11. Mai 2020

/Comugnero Silvana, stock.adobe.com

Berlin – Der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) droht unter anderem wegen der Co­ronakrise laut einem Bericht des Berliner Tagesspiegel im laufenden Jahr ein Minus von 14,1 bis 14,6 Milliarden Euro.

Grund seien sinkende Beitragseinnahmen bei zugleich deutlich steigenden Kosten, be­rich­tete das Blatt heute. Vor einer Telefonkonferenz mit Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) am Nachmittag forderten die Kassen eine deutliche Erhöhung des Bundes­zuschusses.

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Der Tagesspiegel berief sich auf interne Schätzungen der Kassen. Wenn der Bund nicht ein­springe, müsse der durchschnittliche Zusatzbeitrag der Versicherten von derzeit 1,1 Prozent auf bis zu 2,2 Prozent verdoppelt werden, hieß es.

Für das kommende Jahr seien wegen ei­ner vermutlich höheren Arbeitslosigkeit sowie Nachholeffekte bei Kranken­häu­sern weitere Finanzprobleme zu erwarten.

Diese dramatische Lage wollten die Kassen Spahn darlegen, zitierte der Tagesspiegel Kass­en­vertreter. Ein Teil des Minus entfällt allerdings dem Bericht zufolge auf die Aus­wirkungen gesetzlicher Neuregelungen, die nichts mit der Coronapandemie zu tun haben. © afp/aerzteblatt.de

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