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T-Zell Lymphomen und Leukämien: Förderung für Kölner Forschung

Mittwoch, 13. Mai 2020

Lymphom-Tumorzellen in 400-facher Vergrößerung /dpa

Köln – Für die Forschung an T-Zell Lymphomen und Leukämien erhält eine Arbeitsgruppe um Marco Herling, Universitätsklinik Köln, insgesamt rund eine dreiviertel Million Euro von der Europäischen Union (EU) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Die Förderung setzt sich aus drei Teilen zusammen: Einem Projekt des ERANET-PLL-Ver­bundes, einer Kooperation von fünf europäischen Forschungsgruppen, wobei die Arbeits­gruppe um Herling als Koordinator des Verbundes fungiert. Die Arbeitsgruppen arbeiten gemeinsam daran, bessere Vorhersagen zum Therapieansprechen zu treffen.

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Die EU fördert zudem ein Teilprojekt, an dem international sechs Gruppen arbeiten. Sie beschäftigen sich mit der Rolle des JAK-STAT Signalwegs in reifen T-Zell Lymphomen und zielen auf die Entdeckung von effektiven Arzneistoffen und Arzneistoff-Kombinationen ab, die in diesen Signalweg eingreifen.

Die DFG unterstützt die Kölner Forscher schließlich im Rahmen ihrer neuen Initiative zur strukturellen und wissenschaftlichen Förderung der Hochdurchsatzssequenzierung.

„Die geplanten Arbeiten all dieser Projekte zielen auf eine grundlegende Verbesserung des molekularen Verständnisses der bisher unzureichend untersuchten Formen der T-Zell-Neoplasien ab“, hieß es aus der Uniklinik Köln. Die Wissenschaftler wollen die Therapie dieser aggressiven Erkrankungen durch Vorhersagemodelle bestmöglich personalisieren und durch neue zielgerichtete Arzneistoffe verbessern. © hil/aerzteblatt.de

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