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Politik

RKI untersucht Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Kupferzell

Montag, 18. Mai 2020

/totojang1977, stock.adobe.com

Kupferzell − Im zeitweiligen Coronahotspot Kupferzell im Hohenlohekreis wollen Wissen­schaftler des Robert-Koch-Instituts (RKI) von dieser Woche an die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 untersuchen. Dazu sollen rund 2.000 zufällig ausgewählte Erwachsene zur Teilnahme an der Studie „Corona-Monitoring lokal“ eingeladen werden, wie der Landkreis und die Gemeinde vorgestern mitteilten.

Den Angaben zufolge soll vor allem untersucht werden, bei wie vielen Menschen sich An­tikörper nachweisen lassen und wie hoch der Anteil von Infektionen ist, die ohne Krank­heitssymptome verlaufen. Außerdem gehe es darum, welche Personengruppen häufiger betroffen sind und wie viele Erkrankungen einen schweren Verlauf haben.

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Kreis und Gemeinde riefen alle Eingeladenen auf, sich an der Studie zu beteiligen. Die For­scher wollen allen Probanden Blut abnehmen, einen Rachenabstrich machen und eini­ge Fragen unter anderem zu Vorerkrankungen stellen.

Kupferzell sei für die Studie ausgewählt worden, weil es dort im März eine Vielzahl von Coronainfektionen in kurzer Zeit gegeben hatte, hieß es. Insgesamt sollen mit der Studie den Angaben zufolge vier besonders von der Pandemie betroffene Orte untersucht wer­den. © dpa/aerzteblatt.de

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