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Politik

Krankenhäuser in Thüringen können sich Regelbetrieb nähern

Montag, 18. Mai 2020

/upixa, stockadobecom

Erfurt − Thüringens Krankenhäuser können schrittweise wieder in einen normalen Betrieb übergehen. Das Aufschieben von Behandlungen über einen längeren Zeitraum könne da­zu führen, dass sich Krankheiten und Leiden verschlimmern, erklärte Gesundheitsminis­te­rin Heike Werner (Linke) gestern. „Deshalb ist es wichtig, dass auch zunächst verschobene Operationen und Behandlungen nun wieder durchgeführt werden können.“

Wegen der Coronapandemie hatten viele Krankenhäuser Kapazitäten für COVID-19-Pa­tien­ten vorgehalten und mehr intensiv­medizinische Betten eingerichtet. Planbare Opera­tionen und Behandlungen seien − soweit medizinisch vertretbar − abgesagt oder verscho­ben worden, teilte das Ministerium mit. Nun sollen die Krankenhäuser aber schrittweise zur Regelversorgung zurückkehren. Dafür sei ein Konzept erarbeitet worden, wie es hieß.

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Demnach sollen die allgemeinversorgenden Krankenhäuser zunächst noch ein Viertel ihrer Intensivbetten weiter für COVID-19-Patienten frei halten. Zusätzlich genehmigte In­tensivbehandlungsbetten sollen bis auf Ausnahmen bestehen bleiben und nicht zurück­gebaut werden.

Außerdem soll in allen Krankenhäusern mindestens eine Normalpflegestation für COVID-19-Patienten frei gehalten werden.

Chirurgische Tageskliniken können vollständig geöffnet werden, soweit für diese räum­lich von der zentralen OP-Abteilung getrennte Aufenthalts- und Behandlungs­bereiche vorhanden sind.

Die orthopädischen Fachkrankenhäuser in Arnstadt, Bleicherode und Eisenberg können ihre stationären OP-Kapazitäten vollständig öffnen. © dpa/aerzteblatt.de

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