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BVMed mahnt Infektionsprävention an

Freitag, 22. Mai 2020

Berlin – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat gefordert, Infektionsprä­ven­tion zum Schwerpunktthema auf der Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu ma­chen.

Ziel müsse es sein, in den nächsten fünf Jahren 20 Prozent der nosokomialen Infektionen zu vermeiden und diese Zahl auch mit einem jährlichen Bericht zu monitoren, heißt es in ei­nem jetzt veröffentlichten Positionspapier. Das setze ausreichende Ressourcen wie gut aus- und regelmäßig weitergebildetes Personal.

„Ein Großteil der behandlungsassoziierten Infektionen ist vermeidbar, vor allem durch bes­se­re Hygiene“, sagte BVMed-Geschäftsführer Marc-Pierre Möll. Dazu seien klare Zielvorga­ben und Maßnahmenpläne unverzichtbar, um den Grundsatz „Prävention geht vor Behand­lung“ mit Leben zu füllen.

Möll zufolge macht die Coronapandemie deutlich, wie notwendig ein effektiver Infektions­schutz ist. Das strikte Einhalten von grundsätzlichen Präventionsmaßnahmen schütze vor der Verbreitung von Infektionen und damit Leben.

Die Erfahrungen mit der Pandemie würden das Bewusstsein der Menschen für die Notwen­dig­keit guter Infektionsprävention und Hygiene erhöhen. Dies gilt dem Verband zufolge auch für den Bereich behandlungsassoziierte oder auch „nosokomiale“ Infektionen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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