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Gematik richtet Informationsportal zur TI-Störung ein

Mittwoch, 3. Juni 2020

/dpa

Berlin – Der Versichertenstammdatendienst (VSDM) der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) ist weiterhin gestört. Die Gematik hat nun ein auf einer eigens eingerichteten Internetseite wichtige Informationen sowohl für betroffene medizinische Einrichtungen als auch für deren IT-Servicepartner bereitgestellt.

„Leistungserbringer können auf der Themenseite nachlesen, woran sie erkennen, ob sie von der Störung betroffen sind und wo sie Hilfe erfragen können“, sagte Björn Kalweit, Leiter Operations bei der Gematik. IT-Servicepartnern stelle man dort eine Datei zum Download zur Unterstützung zur Verfügung.

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Kalweit betonte, die Lösung der Situation sei eine gemeinsame Aufgabe für alle. „Wir tun unser Bestes, um die fortlaufende Koordination der Lage technisch, organisatorisch und auch kommunikativ sicherzustellen und alle einzubinden, die für eine rasche Behebung notwendig sind“, erklärte er.

Die enge und kurzfristige Zusammenarbeit von Anwendern und Servicepartnern sei in der aktuellen Situation aber „entscheidend“. Das manuelle Einspielen einer bestimmten Datei sei zwingend nötig, um die Störung in der jeweiligen Einrichtung zu beheben.

Die Gematik betonte heute erneut, dass den Praxen keine Kosten durch die Situation ent­stünden und sie keine Sanktionen befürchten müssten, wenn sie durch die Störung der­zeit den Abgleich der Versichertenstammdaten nicht durchführen könnten. Das sei bereits mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geklärt.

Seit dem 27. Mai können sich Konnekto­ren in den betroffenen Praxen nicht mit der TI ver­binden, so dass kein Onlineabgleich des VSDM erfolgen kann. Dieser findet üblicher­weise bei einem Arztbesuch durch das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) des Versicherten statt.

Die Gematik hatte bereits mitgeteilt, dass die Ursache für die Störung – ein Konfigura­ti­onsfehler in der zentralen Tele­ma­tik­infra­struk­tur – bereits gefunden worden sei. Die Si­cherheit der TI sei nicht betroffen. © may/EB/aerzteblatt.de

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