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Impfpflicht wäre rechtlich möglich

Montag, 8. Juni 2020

/picture alliance, Geisler-Fotopress, Dwi Anoraganingrum

Berlin – Eine Mehrheit der Deutschen würde sich für eine Impfung gegen COVID-19 ent­scheiden. 67 Prozent gaben in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar an, sich sicher oder wahrscheinlich impfen zu lassen, wie die Funke Medien­gruppe berichtet.

In der Gruppe der G7-Staaten liege die Bundesrepublik damit allerdings nur auf dem vor­letzten Platz. Nur die Franzosen wären mit einem Wert von 58 Prozent im Fall der Ent­wicklung eines Wirkstoffes zum Schutz vor COVID-19 noch unwilliger, sich impfen zu lass­en. Am größten sei die Impfbereitschaft mit 78 Prozent in Großbritannien.

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Zehn Prozent der Deutschen sind laut Umfrage strikt gegen eine COVID-19-Schutzim­pfung – in keinem anderen G7-Land sei der Anteil der Verweigerer so hoch. Auch bei der Impfung von Kindern liegt Deutschland weit hinten. Nur 64 Prozent der befragten Eltern würden ihren Nachwuchs demnach gegen COVID-19 impfen lassen. Ob sich mit Impfraten wie diesen eine Herdenimmunität erreichen ließe, ist fraglich.

Politik sollte sich mit Impfpflicht auseinander setzen

Gerüchte um den Beschluss einer Impfpflicht hat die Bundesregierung bisher dementiert, auch mit Verweis darauf, dass es noch keinen Wirkstoff gegen COVID-19 gibt. Wissen­schaft­ler raten der Politik jedoch, sich schon jetzt mit dieser Möglichkeit auseinanderzu­setzen.

Gute Vorbereitung sei wesentlich, um einem Chaos bei der Markteinführung eines Impf­stoffes vorzubeugen, schreibt etwa die Rechtswissenschaftlerin Lauren Tonti vom Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik (MPISOC) in München in einem Essay zu COVID-19. Nach ihrer Einschätzung könnte eine Impfpflicht verfassungskonform sein.

Wesentlich dafür sei das Infektionsschutzgesetz sowie die darin enthaltenen Reformen, die aus dem Masernschutzgesetz hervorgegangen seien.

Das Bundesgesundheitsministe­rium (BMG) kann demnach mit Zustimmung des Bundes­rats anordnen, „dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufs­for­men auftritt und mit ihrer epidemischen Ver­breitung zu rechnen ist“, es sei denn eine Schutzimpfung ist medizinisch kontrain­diziert.

Um die Ausbreitung übertragbarer Krankheiten zu verhindern, sehe das Infektionsschutz­gesetz eine Einschränkung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit (Artikel 2, Abs. 2, Satz 1) vor. Bei der kontroversen Einführung der verpflichtenden Masernimpfung für Kinder sei dies zum Tragen gekommen, so Tonti. Eilanträge gegen das Masernschutz­ge­setz hatte das Bundesverfassungsgericht abgelehnt.

Als Begründung führte es unter anderem an, dass „Impfungen gegen Masern (…) nicht nur das Individuum gegen die Erkrankung schützen, sondern gleichzeitig die Weiterverbrei­tung der Krankheit in der Bevölkerung verhindern (…). Auf diese Weise könnten auch Per­sonen geschützt werden, die aus medizinischen Gründen selbst nicht geimpft werden können (...)“.

Ausgehend von dieser Argumentation wäre eine Impflicht im Falle einer Epidemie theo­re­tisch möglich, so Tonti. Es müsse aber über die Verhältnismäßigkeit diskutiert werden. Die zentrale Frage, die Gesellschaften sich dabei stellen müssten sei, ob man mit allen Mitteln versuchen wolle, das Virus zu eliminieren oder mit COVID-19 zu leben und damit umzugehen. © alir/afp/aerzteblatt.de

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Avatar #835504
Schwester Sabine Koch
am Montag, 13. Juli 2020, 11:51

@ doc.nemo

Ich wüsste nicht, wie ein ungeimpfter Mensch einem geimpfen Menschen schaden könnte, da Sie doch durch die Impfung geschütze sind. Entscheiden Sie für sich und wir für uns. Zwangsbehandlungen gehören nicht in die heutige Zeit, so etwas hatten wir im 3. Reich. Ich nehme noch nicht mal Kopfschmerztabletten und bin mit 55 Jahren top fit, weil ich auf ein gesundes Leben achte. Ich brauche keine Giftspritzen! Informieren Sie sich mal, was so in Ompfungen als Zusatz alles drin ist.
Avatar #835504
Schwester Sabine Koch
am Montag, 13. Juli 2020, 11:03

Lebensgefährliche RNA Impfung als Menschenversuch

So weit ich das sagen kann, finden sich nur sehr wenig Menschen bereit sich gegen COVID-19 impfen lassen möchten. Die, die dazu bereit sind, sind nicht über diese neue Form der Impfung informiert. Ich bin der Meinung, dass niemand zu einer Impfung gezwungen werden darf. Wenn Impfungen nur nützen, wenn alle durch geimpft sind, was nützen sie dann überhaupt und vor allem wem? Diese RNA Impfung verändert das menschliche Genom und es gibt noch keine Tests, die die Unbedenklichkeit dieser Impfung beweisen würden. Wir sprechen hier bei Covid-19 von einer, bei den meisten Menschen recht harmlos verlaufenden Erkrankung und deshalb sollte hier Nutzen und Schaden sehr genau abgewogen werden. Es gibt keine Langzeitstudien. Was hier versucht wird ist ein großer Menschenversuch, der einen erheblichen Schaden verursachen kann, da Regularien außer Kraft gesetzt werden um eine schnelle Durchimpfung der Bevölkerung zu ermöglichen. Wenn wir der Frage nachgehen, wem das nutzt, landen wir bei Pharmakonzernen und Impfstoffherstellern, die für die Schäden, die möglicherweise auftreten, noch nicht mal selbst haften, das tut dann nämlich der Steuerzahler. Die Gewinne, die sie dabei einfahren sind astronomisch und über Erkrankungen und Langzeitfolgen bereichern sich diese Pharmakonzerne noch zusätzlich am Leid der Menschen, denen sie zuvor geschadet haben. Eine Impfpflicht halte ich generell für unetisch, weil es eine Zwangsbehandlung ist und so etwas gab es im 3. Reich und gehört nicht in unsere Gesellschaft. Das Recht auf Unversehrtheit gesetzlich abzuschaffen über eine Verstümmelung des Infektionsschutzgesetzes ist nur möglich, weil Pharma Lobbyisten wie Spahn sich über Notstandsgesetze selbst aurorisieren, sich über Grundrechte von Bürgern hinweg zu setzen, die dieses Pack von Politikern mit ihren Steuern auch noch finanzieren. Wir werden Widerstand leisten, denn wir werden angegriffen und an Leib und Leben bedroht. Wir werden für die Gesundheit und das Recht auf Unversehrtheit unserer Kinder kämpfen, deren Wohl wir nicht zur Bereicherung von Pharmakonzernen zur Verfügung stellen werden.
Avatar #832792
Phil88_2000
am Montag, 15. Juni 2020, 11:44

67% sind an den Haaren herbeigezogen

Solche Räuberpistolen zu verbreiten grenzt schon fast an Körperverletzung. Schämen Sie sich für diesen Manipulierenden Text der mit der Realität so viel zu tun hat wie die übertriebenen c Maßnahmen. Als damals die Schweinegrippe durch die Medien "wütete" und Herr Drosden die Deutschen aufforderte sich impfen zu lassen gab es ähnliche gefakte "Umfrageergebnisse" .. einfach eine Masche um die Gesellschaft durch den Herdentrieb Hirn zu waschen... am Ende wurde übrigens der Großteil der Impfdosen verbrannt und der Virus verschwand aus der Manipulation der Medien. Wer sich impfen lassen will soll das tun und kann sich persönlich dann in Sicherheit wiegen. Andere jedoch dazu aufzufordern sich unbekannte Substanzen spritzen zu lassen ist und bleibt Körperverletzung und der Großteil der Weltbevölkerung wird dagegen widerstand leisten .. auch wenn das dem ideal der Pharmalobby nicht passend wird.
Avatar #832341
Ariser157
am Donnerstag, 11. Juni 2020, 15:35

Impfpflicht IfSG Paragraph 20 Absatz 6

Eine Impfplicht gibt es bereits seit 2001 und kann innerhalb kurzer Zeit mit dem Bundesrat umgesetzt werden. Siehe IfSG Paragraph 20 Absatz 6. Im Fall von Corona dürfte das innerhalb einer Woche zur Umsetzung kommen, weil die dortigen Voraussetzungen seit Monaten als erfüllt propagiert werden.
Avatar #79783
Practicus
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 18:08

Lieber Kollege Nemo

Das ist vergebliche Liebesmüh - den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität werden die meisten nie begreifen und weiterhin die letzte Mahlzeit vor dem Dünnnpfiff dafür verantwortlich machen. Sogar Tauben und Hühner können mit Tricks "abergläubisch" gemacht werden, wie Experimente zeigen
Avatar #88255
doc.nemo
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:55

@Danel

Gucken Sie da:
https://www.aerzteblatt.de/forum/135258#entry135258
Ein "Impfschaden", der nur von einem Heilpraktiker geheilt werden konnte, war mit Sicherheit keiner. Für Medikamentenschäden haftet der Staat sowieso nicht.
Avatar #760158
wilhem
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:55

gemeingefährlich

Ergebnisse, die nicht passen, werden mit "Blödsinn" abgetan. Wenn die Umfrage andere Ergebnisse hätte, würde man es auch anders kommentieren. Aber einfach alles ablehnen und dann noch sagen mit Obst und Gemüse könne man sich gegen COVID-19 wappnen, das ist gemeingefährlich "Dr. Bild"
Avatar #832203
Danel
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:51

@Dr. BILD

naja, stimmt nicht ganz: in Baden-Württemberg wurden Im Mai sämtliche Bewohner von Pflegeheimen getestet. Ergebnis: 73 % der positiv getesteten Bewohner hatten von der Covid19 Infektion gar nichts bemerkt ;-)
Folglich sterben auch alte, pflegebedürftige Menschen nicht zwangsläufig daran🤷🏼‍♀️
Avatar #832208
Dr. Bild
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 14:34

67 % Prozent wären dafür ?

In welchen Land wurde das gefragt ?.
Entschuldigen Sie bitte aber sowas nenne ich totalen Blödsinn , das selbe Ergebnis war ja angeblich auch 67% würden die Frau Merkel wieder wählen. Da scheinen Sie Zahlen zu nutzen aus geschlossenen Anstalten !. Zu Impfschäden kann es bei jeder Impfung kommen und dafür kann kein Staat aufkommen den es garnicht git !. Sie sollten sich vielleicht mal besser Informieren über Impfschäden , zb. Herr Gates könnte Ihnen da so einiges erzählen wie er zb. in Kenia 400 Tausend Kinder mit seiner Polio Impfung gelähmt hat und deren Mütter eine Tetanus Impfung verpasst hat in der noch zusätzlich eine Dosis Schwangerschaftshormon einmixte auf das die Frauen allesamt Unfruchtbar geworden sind . Eine Pflicht zum impfen einer Grippe ähnlichen Krankheit wird es genauso wenig geben wie die Wiedereinführung der Reichs-Mark , sowas nennt sich nämlich Körperverletzung und nur weil ein paar normale Bürger die sich Kanzler und Gesundheits Minister nennen wollen und nach horenden Zahlungen diverser Millionäre dazu verpflichtet haben die Menschheit zu Impfen,´zu chipen und damit auch drastisch zu reduzieren wird es niemals dazu kommen. Seit Begin dieser Lächerlichen C- Maßnahme haben sich allein in Deutschland in einem halben Jahr leider soviele Menschen schon umgebracht wie sonst in einem Jahr nicht einmal wegen Depressionen und zukunftsängsten usw. die Liste ist lang . Sie als Ärtzeblatt sollten sich in Grund und Boden schämen so einen Schwachsinn in die Welt zu posaunen daß sich 67% sofort impfen lassen würden gegen eine Covid Grippe, warum bringen sie unsere Alten nicht gleich ab 65 Jahren um wäre doch billiger für die Kassen und Rentenkassen nach getaner Arbeitsleistung ab direkt in die Kiste oder haben Sie evt. selber noch Eltern und Oma und Opa . Dieses Virus bringt alte Menschen mit Vorerkrankungen definitiv um aber gesunde Menschen passiert rein garnichts es stärkt lediglich das Immunsystem . Ein feiner Zug Ihres Ärzte Blattes wäre gewesen die Menschen aufzufordern mit dem Rauchen und Alkoholkonsums stattdessen viel Obst und Gemüse zu essen um sich gegen so ein Virus zu wappnen aber dann gibt es ja weniger Kranke und ohne kranke Menschen verdient ein Arzt ja nichts. Dies hier von Ihnen ist eine ganz kranke Nummer Menschen signalisieren zu wollen mehr als die Hälfte von 83 Millionen Menschen in Deutschland würden sich sofort impfen wollen . Mein Statement dazu ;
SO GATES NICHT PFUI ÄRTZE BLATT
Avatar #832203
Danel
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 13:55

@doc.nemo

"Für Schäden durch Impfung haftet der Staat"
Da muss ich Ihnen leider in vollem Umfang widersprechen! Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht und kenne 2 weitere Familie die schwere bist schwersten Schaden durch Impfung erlitten haben. Meine Familie ist durch ein Medikament, das gegen Nagelmykose im Einsatz ist, geschädigt. Es ist hoch karzinogen und verändert die Erbanlagen auch beim männlichen Partner. Bei unsere Tochter wurde im Alter von 7 Jahren ein lebensverändernder Gendefekt festgestellt, dann aber der Zusammenhang mit Griseofulvin von allen ärztlichen Seiten abgestritten, bestenfalls hieß es, daß können Sie gar nicht beweisen!!!!! Mein Mann zwischenzeitlich im Alter von 43 an Krebs verstorben!!!!
Weiterhin ist mir ein Fall von schweren Nebenwirkung durch HPV Impfung bekannt, das Mädel wurde durch zahlreiche Untersuchungen gezerrt und letztlich als Psycho abgestempelt, weil kein Arzt den Zusammenhang mit der HPV Impfung bestätigen wollte. Diesem Teenager konnte nach jahren erst durch einen guten Heilpraktiker geholfen werden, die Eltern sind selbstverständlich auf den Kosten sitzen geblieben. Ein kleines 13 Monate altes Mädchen ist nach einer 7fach Impfung verstorben, dann hieß es lediglich "plötzliche Entzündung des Herzmuskels" ... und Sie wollen behaupten, der Staat kommt für Schäden durch Impfung auf??? Dann glauben Sie sicher auch noch an den Weihnachtsmann!
Avatar #832180
Widor
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 12:17

Vorbereitung

Vorbereitung ist ein gutes Stichwort. Die laufen ja bereits auf Hochtouren. Jeder der auch nur eine kritische Frage stellt wird als Coronaleugner bzw. Verschwörungstheoretiker diskreditiert. Irgendwann traut sich niemand mehr. Wenn sich das neue Impfverfahren irgendwann bewährt hat, wird es auch für andere Infektionskrankheiten einfacher, einen Impfstoff zu entwickeln. Dann versteht man auch Bill Gates in seinem Interview in den Tagesthemen (Mitte April). Quasi in einem Nebensatz weißt er sinngemäß darauf hin, dass man sich in Zukunft auch anderen Infektionskrankheiten zuwenden werde. Also können wir wohl davon ausgehen, dass in regelmäßigen Abständen irgendwelche Viren aus dem Hut gezaubert werden. Dann gibt es eine weltweite Pandemie und mit Hilfe der Politiker die dazugehörige Impfpflicht mit all ihrer widerlich moralisierenden Rechtfertigung.
Avatar #88255
doc.nemo
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 11:46

@Peggy Steiner

"Die Verantwortung für meinen Körper und den meines Kindes kann und darf mir niemand abnehmen." Sie sind dann auch bereit, die strafrechtliche Verantwortung zu übernehmen, wenn Ihrem Kind durch Ihre Impfverweigerung ein Schaden entstanden ist? Vermutlich nicht. Für Schäden durch eine Impfung haftet der Staat, für Schäden durch eine Impfverweigerung niemand.
Avatar #832169
SabineMia
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 10:55

Gegenwehr

Ich halte Impfen für eine der herausragenden Errungenschaften der Medizin und bin froh, dass Impfungen möglich sind. Für eine Covid19 Impfung würde ich auch abwarten wollen, wie verträglich diese neue Impfmöglichkeit ist. Eine Impfpflicht halte ich für fragwürdig, da sie die Abwehr Impfängstlicher verstärkt, wie man auch hier an den teils hysterischen Reaktionen ahnen kann.
Avatar #832127
Peggy Steiner
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 10:30

Nein zur Impfpflicht

Ich sage ganz klar "Nein" zur Impfpflicht. Die Verantwortung für meinen Körper und den meines Kindes kann und darf mir niemand abnehmen. Wenn die Politiker und Wissenschaftler eine Impfung für notwendig halten, müssen Sie mit Argumenten überzeugen! Wir sind mündige Bürger.
Avatar #832136
Alabasterin
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 08:07

Was für ein Schwachsinn

Entschuldigung, aber wo sollen diese Umfragewerte bitte herkommen? Ich lebe in Berlin, wohl die Metropole der Umfragen (wenn ich mir die Werbungen in den Öfis anschaue) und eine Anfrage zu einer solchen Umfrage habe ich dort noch nicht gesehen. Ich hätte da sonst definitiv gerne dran teilgenommen! Davon mal abgesehen, selbst wenn die Umfrage nicht via Öfis publik gemacht wurde: ich kenne KEINEN, wirklich gar niemanden der sich impfen lassen wollen würde. Nicht einmal meine Oma, und sie ist wohl der größte Angsthase den ich kenne. Allein schon wegen der nicht vorhandenen Testphase auf die Langzeitwirkungen. Wenn jetzt plötzlich ein Impfstoff rauskommt, woher wissen wir denn was in 5 Jahren mit unserem Körper passiert nachdem die Spritze gesetzt wurde? Keiner weiß es. Dabei ist so eine Testphase auf Langzeitwirkungen doch eigentlich die standardisierte Vorgehensweise bei neuen Impfstoffen. Also Entschuldigung aber ich glaube diesem Artikel einfach nicht. Das liest sich für mich eher wie Propaganda für eine Impfpflicht...
Avatar #827732
Anna G.
am Mittwoch, 10. Juni 2020, 00:02

Umfrage..??

Ich finde es immer sehr interessant, wenn ich was von Umfragen lesen in dieser Zeit. Ich frage mich tatsächlich wer da gefragt wurde- also mich hat keiner gefragt und wenn ich mich in mein Freundes- und Bekanntenkreis so umhören und auch in der Nachbarschaft will sich da keiner mit dem neuen Covid 19 Impfstoff impfen lassen...meines achens sind 67% noch zu hoch angesetzt... ich kenne nämlich wirklich nur eine Person die sich vielleicht impfen lassen würde und mindestens 50 die sagen " auf keinen Fall" ich für mein Teil bin der Ansicht eine Impfung darf nie zu einem Zwang und gehen den Wille statt finden. Das Recht auf die körperliche Unversehrtheit und die Unantastbarkeit
der Menschenwürde haben immer über dem zu stehen. Zu der Impfpflicht was z.b. die Masern betrifft lässt sich sagen, dass es nach Auskunft der Apotheker nur noch masernimpfstoffe als Kompilation mit 2 anderen Impfung gibt - was das ganze offenbar mit mehr Nebenwirkungen verbindet...
Avatar #827732
Anna G.
am Dienstag, 9. Juni 2020, 23:56

Umfrage..??

Ich finde es immer sehr interessant, wenn ich was von Umfragen lesen in dieser Zeit. Och frage mich tatsächlich werd da gefragt wurde- also mich hat keiner gefragt und wenn ich mich in mein Freumdes- und Bekanntenkreis so umhören und auch in der Nachbarschaft, will sich da keiner mit dem neuen Covid 19 Impfstoff impfen lassen...meines achens sind 67% noch zu hoch angesetzt... ich kenne nämlich wirklich nur eine Person die sich vielleicht impfen lassen würde und mindestens 50 die sagen " auf keinen Fall" ich für mein Teil bin der Ansicht eine Impfung darf nie zu einem Zwang und gehen den Wille statt finden. Das Recht auf die körperliche Unversehrtheit und die unantasder Menschenwürde haben immer über dem zu stehen. Zu der Impfpflicht was z.b. die Masern betrifft lässt sich sagen, dass es nach Auskunft der Apotheker nur noch masernimpfstoffe als Kompilation mit 2 anderen Impfung gibt - was das ganze offenbar mit mehr Nebenwirkungen verbindet...
Avatar #771555
Rosenkohl
am Dienstag, 9. Juni 2020, 23:24

Gericht denkt nicht an die realen Risiken

"Auf diese Weise könnten auch Per­sonen geschützt werden, die aus medizinischen Gründen selbst nicht geimpft werden können" ist soweit ich verstehe ein Zitat aus der Begründung des Bundesverfassungsgerichts.

Das BVerfG folgt damit einseitig des Gesetzesbegründung der Bundesregierung. Dabei ignoriert das BVerfG, daß 1. zur Zeit, und schon seit langem keine epidemiologische Notlage besteht, und 2. ein Großteil der Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können innerhalb des folgenden Jahres doch geimpft werden können.
Man darf nicht vergessen, daß es sich bei Masernschaden und Impfschaden jeweils um sehr seltene Ergeignisse handelt.
Bereits in früheren Beiträgen rechnete ich vor, daß unter den bestehenden Umständen sehr geringer Masernzahlen das Risiko eines Folgeschadens durch eine innerhalb des nächsten Jahres zugezogene Masernerkrankung nicht das Risiko eines schweren Impfschadens für eine geimpfte Person übersteigt.
Mit anderen Worten werden durch die Impfpflicht Personen einem Impfschadensrisiko ausgesetzt, welches nicht kleiner ist als das Masernschadensrisiko der allermeisten Personen, die durch die Impfpflicht geschützt werden sollen. Es findet durch die Impfpflicht a kein wesentlicher zusätzlicher Gesundheitsschutz der Bevölkerung mehr statt, wohl aber ein Verschieben des Risikos und der Handlungsverpflichtung auf den Kreise der Impfpflichtigen.

Diesem Vergleich der realen Risiken ist aber weder der Gesetzgeber zugänglich, noch das Gericht zugänglich.
Avatar #827591
MattySyntax
am Dienstag, 9. Juni 2020, 22:32

Die Vorbereitung

"Auf diese Weise könnten auch Per­sonen geschützt werden, die aus medizinischen Gründen selbst nicht geimpft werden können (...)"

Solche Artikel geben einen Einblick auf das was "ihr" vorbereitet, dazu auch die Argumentationshilfen. Mit solchen Aussagen, die ich schon bei Kommentaren in der Zeit lesen konnte das es um "die" geht die sich nicht impfen lassen können. Erstens ist Impfen eine individuelle Entscheidung, niemand verfügt über meinen Körper, zweites bleibt die Frage bzw. fragt man sich wo moralische Zerrüttung und Anmaßung kommt die es 2018 mit den 25000 Toten nicht gab und auch 1995 mit den 30000 Toten! Wer ein Problem mit der Natur hat sollte "im Bunker" leben.

Es ist vieles rechtlich möglich, gerade ihr Deutschen wisst was geschichtlich alles machbar ist. Aber auch durch solche Akteur wie die Dame Tonti, die "rechtlich prüft" und eigentlich sich nicht unterscheidet von den Leuten wie die, die sich um einen verganen Koch scharren. Ihr alle spielt Fußball mit den Menschen und der gesamten Gesellschaft.

Ps. Bin ich ein Gegner der Impfung, der Schulmedizin? Nein! Ich entscheide aber über die Medizin die mein Körper bekommt!
Avatar #832116
Clara ter Horst
am Dienstag, 9. Juni 2020, 22:29

Fragwürdig

Es wird geschrieben, wie wenn es ganz schlimm sei, dass die Deutschen hinten dran sind mit ihrer Impfwilligkeit. Es gibt auch Länder, wo man überhaupt nicht auf die Idee käme eine Impfpflicht einzuführen. Verehrte Ärzte, seien Sie stolz darauf, dass Leute, Patienten, Eltern in diesem Land, das eine starke pharmazeutische Lobby hat, Dinge wie eine Impfpflicht noch in Frage stellen. Ob eine Impfung notwendig ist entscheiden nicht mehr Sie, ein Rat von breit gebildeten und eigenständig denkenden Ärzten, es entscheidet zum größten Teil die Industrie. Dass das unter dem Bild Lupe nehmen dieser Dinger und das Verlangen von Transparenz in dieserlei Prozesse dringend notwendig ist könnten Sie unterstreichen ansstelle den ärztlichen Zeigefinger zu heben.
Avatar #103488
KuhnJ
am Dienstag, 9. Juni 2020, 17:42

Impfpflicht ohne Kriterien?

Dass eine Impfpflicht "theo­re­tisch möglich" ist, aber "die Verhältnismäßigkeit" diskutiert werden müsse, ist eine sonderbar triviale Ausage. Wenn man noch gar nicht weiß, um welchen Impfstoff mit welcher Wirksamkeit und mit welchen Nebenwirkungen es sich handelt, wird man wohl kaum mehr sagen können. Nichts zu sagen, wäre dann auch nicht verkehrt gewesen.
Avatar #759489
MITDENKER
am Dienstag, 9. Juni 2020, 14:58

Klares Plädoyer GEGEN die Masern-Impfpflicht...

...wenn man das so sieht bzw. das so richtig ist:
"„dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufs­for­men auftritt und mit ihrer epidemischen Ver­breitung zu rechnen ist“
LNS

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