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Ausland

Kubanische Ärzte kehren als Helden von Coronaeinsatz zurück

Dienstag, 9. Juni 2020

/picture alliance, Minsa

Havanna – Nach abgeschlossener Anti-Corona-Mission in Italien hat ein kubanisches Me­dizinerteam bei der Rückkehr in die Heimat einen triumphalen Empfang erhalten. Die 36 Ärzte und 15 Krankenpfleger hatten nach Angaben des kubanischen Gesundheitsministe­riums während ihres gut zweimonatigen Einsatzes in der Lombardei 516 COVID-19-Pa­tien­ten behandelt.

Die Region war ein Brennpunkt der globalen Pandemie, als die Kubaner Ende März dort­hin geschickt wurden. Ein weiteres Team arbeitet noch immer in Turin. Insgesamt schick­te der sozialistische Inselstaat nach offiziellen Angaben 34 Medizinerteams in 27 Länder, um diese im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen.

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Schon vor der Krise war die Entsendung von Ärzten und Pflegern ins Ausland die wich­tigs­te Einnahmequelle Kubas. Der Präsident des Karibikstaates, Miguel Díaz-Canel, hieß die Rückkehrer gestern per Videoschalte willkommen. Die Mediziner verfolgten seine An­sprache auf einer Leinwand in einer Halle des Flughafens der Hauptstadt Havanna.

„Ihr repräsentiert den Sieg des sozialistischen Ideals über den Mythos des Marktes“, sagte er. Die Mediziner müssen nun 14 Tage in Quarantäne in einer Klinik verbringen. Entlang des Weges dorthin in Bussen vom Flughafen wurden sie von Balkons und Bürgersteigen aus bejubelt. © dpa/aerzteblatt.de

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