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Medizinsoziologen untersuchen Umgang Niedergelassener mit Coronapandemie

Dienstag, 9. Juni 2020

/picture alliance, Marijan Murat

Köln – Wissenschaftler des Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Re­habilitationswissenschaft (IMVR) wollen ab Juli untersuchen, wie niedergelassene Ärzte in Deutschland mit der COVID-19-Pandemie umgegangen sind.

Das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt namens „The COVID-19 Crisis and its impact on the German ambulatory sector – the physicians view“ (COVID-GAMS) mit 149.000 Euro.

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„Grundsätzlich wird ein Großteil der medizinischen Grundversorgung in Deutschland im ambulanten Sektor erbracht. Auch bei der Versorgung von COVID-19-Patienten trägt der ambulante Sektor quantitativ die Hauptlast“, hieß es aus dem IMVR.

Die Wissenschaftler planen drei Durchgänge: Eine erste anonyme Onlinebefragung soll noch in diesem Sommer stattfinden. Weitere Befragungswellen für eine Trendanalyse finden dann fünf Monate und 13 Monaten nach Studienbeginn statt.

Da die unterschied­lichen Fachgebiete mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen kon­frontiert sind, werden neben Hausärzten auch Fachärzte aus den Bereichen Gastroen­terologie, Kardiologie, Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheil­kunde sowie Zahnärzte befragt.

„Insgesamt werden 18.000 im ambulanten Sektor tätige Ärzte der zuvor genannten Fach­richtungen eingeladen, an der Befragung anonym teilzunehmen“, hieß es aus dem IMVR.

Folgende Fragestellungen stehen laut den Forschern im Vordergrund: Welche organi­sationalen Herausforderungen mussten die Ärzte bewältigen? Welche wirtschaft­lichen Herausforderungen für die Praxis zeigen sich? Welche Auswirkungen auf die Patienten­versorgung hat die Krise? Welche interpersonellen Herausforderungen – im Team, im Privaten, aber auch im Patientenkontakt – bringt die Krise mit sich? © hil/aerzteblatt.de

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