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Ärzteschaft

Kammer Hessen will mehr Weiterbildungs­stellen und Medizinstu­dienplätze

Mittwoch, 10. Juni 2020

/picture alliance, Pressebildagentur ULMER

Frankfurt – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen (LÄKH) hat auf die zentrale Rolle der ambu­lanten Versorgung während der COVID-19-Pandemie hingewiesen und eine Stärkung des ambulanten Sektors gefordert.

„85 Prozent aller mit SARS-CoV-2 infizierten Bürger wurden und werden in Praxen ver­sorgt. Und dies trotz des eklatanten Mangels an Schutzmaterialien in den ersten Wochen der Coronapandemie“, sagte der Präsident der Kammer, Edgar Pinkowski, mit Verweis auf Zahlen des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) und des Robert-Koch-Instituts (RKI).

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So hätten sich die Krankenhäuser voll und ganz auf die wirklich schweren Verläufe der Viruserkrankung konzentrieren können, ohne zur Triagierung gezwungen gewesen zu sein, so Pinkowski.

Für das gute Pandemiemanagement sei das erfolgreiche Zusammenwirken von ambulan­tem und stationärem Bereich entscheidend: „Nur durch das Ineinandergreifen dieser bei­den Stützpfeiler unseres Gesundheitswesens kann die Bevölkerung bestmöglich medizi­nisch versorgt werden“, sagte der Kammerpräsident.

Das Ziel, die Schnittstellen beider Bereiche immer weiter zu vernetzen, könne aber nur durch die langfristige Stärkung des ambulanten Bereichs gelingen. Dafür brauche es eine signifikante Erhöhung der Medizinstudienplätze ohne Einbußen bei der Ausbildungsqua­li­­tät sowie „eine entschiedene Förderung der ambulanten Weiterbildung“, so Pinkowski. © hil/aerzteblatt.de

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