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Ärzteschaft

Zi-Umfrage ermittelt besondere Kosten im Praxismanagement

Freitag, 12. Juni 2020

/smolaw11, stock.adobe.com

Berlin – Terminservice, IT, Datenschutz: Neuregelungen in diesen Bereichen erfordern organisatorische Anpassungen beim Praxismanagement. Um herauszufinden, wie sich das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ganz konkret auf das Terminmanagement auswirkt und welche Kosten durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) entstanden sind, hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) jetzt eine bundesweite Umfrage unter 53.000 Ärzten und Psychotherapeuten gestartet.

Neben Informationen zu Aufwendungen für zusätzliche Mitarbeiterschulungen oder Inte­grationskosten eines Onlineterminservice in das Praxisverwaltungssystem stehen bei der Befragung auch die durch die COVID-19-Pandemie verursachten Zusatzkosten im Fokus.

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Dabei geht es beispielsweise um zusätzliche Sachkosten für einen besseren Infektions­schutz. Zudem fragt das Zi auch den Aufwand zur Umstellung von Arzneimitteltherapien aufgrund von Lieferengpässen ab.

„Je mehr Ärzte und Psychotherapeuten sich an der Befragung beteiligen, desto belastba­rer können Kosten und Zeitaufwand auf Basis repräsentativen Daten ermittelt und für die Verhandlungen mit den Krankenkassen fundiert bemessen werden“, unterstreicht die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Bedeutung der Umfrage.

Zudem könnten Ärzte und Psychotherapeuten durch ihre Teilnahme die gesundheitsöko­nomische Forschung in der ambulanten Versorgung aktiv unterstützen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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