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Bundesamt: Im Mai starben etwas weniger Menschen als im Durchschnitt

Freitag, 12. Juni 2020

/MQ-Illustrations, stock.adobe.com

Wiesbaden − Nach vorläufiger Einschätzung des Statistischen Bundesamts sind in Deutschland durch das Coronavirus SARS-CoV-2 nur im April mehr Menschen gestorben. Im Mai lag die Zahl der Sterbefälle hingegen sogar leicht unter dem Durchschnitt.

Das geht aus der jüngsten Auflage der wöchentlichen Sonderauswertung hervor, die das Bundesamt heute in Wiesbaden veröffentlicht hat. Basis sind die Sterbefallmeldungen der Standesämter.

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Betrachtet man die Entwicklung nach Kalenderwochen, so zeigen sich von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23. März bis 3. Mai) erhöhte Sterbefallzahlen im Vergleich zum Durch­­schnitt der Jahre 2016 bis 2019. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 13 Prozent über dem vierjährigen Durchschnitt am größten.

„Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle, die beim Robert-Koch-Institut gemeldet werden, erreichte in dieser Woche ihren Höchststand“, teilte das Amt mit.

In der 19. und 20. Kalenderwoche (4. bis 17. Mai) lagen die Sterbefallzahlen nach der vorläufigen Auszählung dagegen unter dem Durchschnitt der Vorjahre.

„Allerdings wird sich die Zahl der Sterbefälle durch Nachmeldungen noch leicht erhöhen, so dass der Durchschnitt noch erreicht oder geringfügig überschritten werden kann“, be­richteten die Statistiker. © dpa/aerzteblatt.de

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