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Politik

Linksfraktion in Hessen will Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung helfen

Mittwoch, 17. Juni 2020

/dpa

Wiesbaden – Die Linksfraktion im hessischen Landtag macht sich für Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung stark. In einem Gesetzentwurf schlägt sie den Aufbau spezieller Beratungsstellen vor, mit deren Hilfe Betroffene möglichst wieder einen Versicherungs­schutz bekommen.

Die Kosten sollen über einen Behandlungsfonds mit einem Budget von fünf Millionen Euro getragen werden, teilte die Fraktion heute in Wiesbaden mit. Deutschlandweit seien rund 800.000 Menschen nicht krankenversichert.

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Betroffen seien unter anderem ehemalige Selbstständige, ehemals mitversicherte Fa­milien­angehörige, Obdachlose oder Männer und Frauen ohne Papiere. „In Hessen sind sie bisher weitgehend auf karitative und ehrenamtliche Hilfsangebote angewiesen.“

Nach dem Vorschlag der Linksfraktion sollte möglichst in jedem Kreis eine Clearingstelle eingerichtet werden. Sie sollen helfen, Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung wieder ins Regelsystem zu integrieren. Rheinland-Pfalz habe damit bereits positive Erfahrungen ge­macht.

„Erstaunlich viele Menschen haben doch einen Anspruch auf eine Kran­ken­ver­siche­rung, teils auch im Ausland“, erklärte die Fraktion. „Die Klärung dieser Ansprüche ist allerdings sehr aufwendig.“ © dpa/aerzteblatt.de

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