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Bayern: Jeder zehnte Euro wird in Gesundheit und Pflege erwirtschaftet

Mittwoch, 17. Juni 2020

/SVR_Peera, stock.adobe.com

München – Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) sieht in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft einen Wachstumsmotor für die Wirtschaft im Freistaat – gerade auch mit Blick auf die Coronapandemie.

Die Branche sei eine der stärksten in Bayern, sagte sie heute. Gut jeder zehnte Euro der Wirtschaftskraft Bayerns entstehe in der Gesundheitswirtschaft. Etwa jeder sechste Arbeitsplatz werde darüber gesichert.

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„Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft hat das Potenzial, eine neue Leitökonomie neben bestehenden starken Wirtschaftszweigen in Bayern zu werden“, sagte die Ministerin. Der Staat unterstütze die Branche gerade in Coronazeiten nach Kräften. Ihre Bedeutung wer­de auch aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft noch steigen.

Huml bezog sich auf die zweite Bayern-Studie „Bedeutung der Gesundheits- und Pflege­wirtschaft in Bayern und den bayerischen Gesundheitsregionenplus“ von 2019, die jetzt veröffentlicht wurde.

Demnach wurde in Gesundheit und Pflege 2017 eine Bruttowertschöpfung von rund 56 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspreche 10,4 Prozent der bayernweiten Leistung, einem Plus von 0,6 Prozentpunkten im Zehnjahresvergleich.

Auch die Beschäftigung in der Branche habe sich im Zehnjahresvergleich rasant ent­wi­ckelt. Stand 2017 verdienten rund 1,2 Millionen Menschen im Freistaat darin ihren Le­bens­unterhalt. Das entspricht einem bayernweiten Anteil von 15,7 Prozent. 2008 lag der Anteil noch bei 14,2 Prozent. © dpa/aerzteblatt.de

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