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Anteil der Generika steigt weiter

Freitag, 19. Juni 2020

/Fabian, stock.adobe.com

Berlin – Der Anteil der Generika an der gesamten Arzneimittelversorgung in Deutschland ist im Jahr 2019 weiter angestiegen: von 78,2 auf 78,7 Prozent. 2009 lag er noch bei 67,1 Prozent. Das geht aus der Broschüre „Generika in Zahlen 2019“ hervor, die der Verband Pro Generika heute veröffentlichte.

In absoluten Zahlen lag der Generikaverbrauch innerhalb der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung im Jahr 2019 damit bei 35 Milliarden Tagestherapiedosen. Im Vorjahr waren es 34,1 Milliarden gewesen, im Jahr 2009 noch 24,9 Milliarden.

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Der Verbrauch an patentgeschützten Arzneimittel sank zwischen 2009 und 2019 von 4,2 Milliarden auf 2,2 Milliarden Tagestherapiedosen. Der Verbrauch an patentfreien Erstan­bie­terprodukten sank von 8 Milliarden auf 7,2 Milliarden Tagestherapiedosen. Und der Verbrauch von Biosimilars stieg von 0,01 Milliarden auf 0,09 Milliarden Tagestherapie­dosen.

„Trotz des hohen Anteils an der Versorgung ist der Anteil der Generika an den Kosten für die Krankenkassen vergleichsweise gering“, schreibt Pro Generika. „2019 lag er bei knapp 5,8 Milliarden Euro.“ 2009 waren es 4,3 Milliarden Euro gewesen.

Die Arzneimittelkosten von patentgeschützten Arzneimitteln stiegen im selben Zeitraum hingegen von 7,4 Milliarden auf 12,2 Milliarden Euro. Die Kosten für patentfreie Erstan­bie­­terprodukte stiegen von 7,3 Milliarden auf 9,5 Milliarden Euro. Und die Kosten für Bio­similars stiegen von 0,05 Milliarden auf 0,92 Milliarden Euro. © fos/aerzteblatt.de

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