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Weiterer Fall in Göttingen: Hochhaus mit 700 Menschen unter Quarantäne

Donnerstag, 18. Juni 2020

Einsatzkräfte der Polizei in Schutzausrüstung stehen vor dem Wohnblock in Göttingen. /picture alliance, Swen Pförtner

Göttingen – Angesichts von etwa 100 neuen Infektionen mit SARS-CoV-2 in einem Hoch­haus in Göttingen ist der Gebäudekomplex vollständig unter Quarantäne gestellt worden. Von der Entscheidung sind knapp 700 Bewohner betroffen, wie die niedersächsische Stadt heute mitteilte.

Mit der Maßnahme sollen die Übertragungswege des Virus unterbrochen werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass es eine hohe Zahl an Kontaktpersonen ersten Grades in dem Wohnkomplex gibt.

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Ob der neue Fall die Rücknahme weiterer Lockerungen in Göttingen nach sich zieht, wurde zunächst nicht bekannt. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner stieg für Stadt und Landkreis Göttingen auf 44,86.

Zunächst waren in dem Wohnkomplex zwei Coronainfektionen bekannt geworden, da­raufhin hatte die Stadt am vergangenen Montag und vorgestern ein Testzentrum mit Bussen für die Bewohner eingesetzt.

Insgesamt wurden knapp 700 Menschen getestet, zum Teil auch von außerhalb des Komplexes. Weitere etwa 60 Testergebnisse liegen noch nicht vor.

Zuvor war es in einem 18-geschossigen Hochhauskomplex am nördlichen Rand der Göttinger Innenstadt, dem Iduna-Komplex, zu einem Ausbruch gekommen. Nach Dar­stellung der Stadtverwaltung hatten dort Mitglieder mehrerer Familien im Mai bei privaten Feiern die Hygiene- und Abstandsregeln verletzt. © dpa/aerzteblatt.de

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