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Politik

Enquetekommission zur ärztlichen Versorgung in Mecklenburg-Vor­pommern gestartet

Freitag, 19. Juni 2020

/Racle Fotodesign, stock.adobe.com

Schwerin – Die Enquetekommission des Landtags zur Zukunft der medizinischen Versor­gung in Mecklenburg-Vorpommern hat gestern die Arbeit aufgenommen. Sie wird von dem SPD-Abgeordneten Jörg Heydorn geleitet. In der Enquetekommission sollen Abge­ord­nete gemeinsam mit Fachleuten beraten, wie die Gesundheitsversorgung in ganz Mecklenburg-Vorpommern auf Dauer sichergestellt werden kann.

Die Kommission besteht aus 21 Mitgliedern und soll vor Ende der Legislaturperiode im Spätsommer 2021 einen ersten Bericht mit Analysen und Vorschlägen vorlegen.

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Zu den Experten von außerhalb des Landtags gehören unter anderem der Vorstandsvor­sitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Axel Rambow, so­wie der Geschäftsführer der Krankenkasse Barmer in Mecklenburg-Vorpommern, Henning Kutzbach, wie der CDU-Obmann Sebastian Ehlers mitteilte.

Der Obmann der Sozialdemokraten in der Kommission, Julian Barlen, erklärte, das Ge­sund­heitssystem in Mecklenburg-Vorpommern, stehe vor großen Herausforderungen: „In regelmäßigen Abständen erklären Klinikbetreiber, Versorgungsbereiche schließen zu müssen oder zu wollen. Auch fehlt teilweise schon heute das notwendige Personal.“

Zugleich nehme der Bedarf an Gesundheitsleistungen in einer älter werdenden Bevölke­rung zu, sagte Barlen. „Deswegen brauchen wir ein Gesundheitssystem, das sowohl Spit­zenmedizin als auch Grundversorgung in der Fläche vereint.“ © dpa/aerzteblatt.de

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