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Ausland

Weltgesundheits­organisation sieht Welt in „gefährlicher“ Phase

Montag, 22. Juni 2020

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus /dpa

Genf – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) sieht die Welt angesichts steigender Infektionszahlen und sinkender Akzeptanz für Ausgangssperren und Kontaktbeschrän­kungen in einer „neuen und gefährlichen Phase“ der Coronapandemie.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus rief Staaten und deren Bürger angesichts neuer Rekord-Ansteckungszahlen am vergangenen Freitag dazu auf, äußerst wachsam zu blei­ben. Angesichts steigender Infektionszahlen in einigen italienischen Regionen sprachen die Behörden in Rom derweil von „Warnsignalen“.

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Am vergangenen Donnerstag seien weltweit mehr als 150.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemeldet worden, bisher der höchste Wert an einem Tag, sagte Tedros bei einer virtuellen Pressekonferenz.

Es sei verständlich, dass Menschen es leid seien, zu Hause zu bleiben und dass Staaten ihre Wirtschaften wieder hochfahren wollten. Das Virus sei aber „weiterhin tödlich“ und die meisten Menschen „weiterhin anfällig“.

In seinem wöchentlichen Bericht teilte das nationale italienische Gesundheitsinstitut IS mit, die Situation sei „im Allgemeinen positiv“ doch gebe es noch immer eine „signifikan­te Ausbreitung“ des Virus. © afp/aerzteblatt.de

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