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Politik

Neuinfektionen in Berlin noch lokal isolierbar

Mittwoch, 24. Juni 2020

Dilek Kalayci (SPD,r), Berliner Gesundheitssenatorin. /picture alliance, Wolfgang Kumm

Berlin – Die Zahlen der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 steigen in Berlin wieder an. Die Ausbrüche seien aber noch lokal isolierbar und die Bezirke hätten die Lage unter Kontrolle, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) heute dem Inforadio des RBB.

„Sie testen sehr weitgehend, versorgen die Menschen und sorgen dafür, dass sie zu Hause bleiben“, sagte Kalayci. Aktuell gibt es neben dem Hotspot in Neukölln auch rund 40 Neu­infektionen in einem Wohngebäude in Friedrichshain-Kreuzberg.

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In beengten Wohnver­hält­nissen erhöhe sich das Risiko einer Ausbreitung des Virus, sagte die Gesundheitssenatorin weiter. Noch gehe es um große Fälle, bei denen die Bezirksäm­ter die Kontakte recht gut nachver­fol­gen könnten.

„Die eigentliche Gefahr sehe ich, dass die Infektionen in Berlin sich streuen, das heißt, dass die Lockerungen (...) missverstanden werden, dass man sich jetzt supertoll in großen Familientreffen treffen kann und sich ohne Schutz begegnen kann“, erklärte sie.

Ab die­sem Samstag fallen die Kontaktbeschränkungen in der Hauptstadt weg. Die Men­schen sollten nicht leichtsinnig werden, warnte Kalayci. Seit zwei Wochen steigen die In­fektionszahlen stärker an. Ob es sich dabei um einzelne Ausbrüche oder eine Streuung handle, werde genau beobachtet, sagte die Senatorin.

Wenn nach dem R-Wert auch eine zweite Corona-Ampel den grünen Bereich verlasse, müsse man schauen, ob man weitere Lockerungen doch sein lassen solle oder andere Maßnahmen ergreife. „Aber so weit sind wir noch nicht.“ © dpa/aerzteblatt.de

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