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Politik

Finanzierung von Pflegeschulen in Hessen beschlossen

Mittwoch, 24. Juni 2020

/picture alliance, Daniel Karmann

Wiesbaden – Hessen stellt die Weichen für eine bessere Finanzierung der Pflegeschulen im Land. Gerade die Coronakrise der vergangenen Monate habe gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen für die Pflegeberufe zu gewinnen, erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne) gestern im hessischen Landtag.

Neben der reinen Schulgeldfreiheit sei aber auch eine angemessene räumliche Ausstattung für den theoretischen und praktischen Unterricht notwendig. Das Pflegeberufegesetz des Bundes regele zwar die finanzielle Ausstattung von Pflegeschulen über den Pflegeausbil­dungsfonds, sagte der Minister.

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Dem Bundesgesetz fehle jedoch eine Bestimmung, nach der die Miet- und Investitionskos­ten für die Räumlichkeiten der Pflegeschulen übernommen werden.

„Das gefährde die Schul­geldfreiheit, wenn die Pflegeschulen finanziell nicht entsprechend ausgestattet sind“, so Klose. Das gestern mehrheitlich im Wiesbadener Parlament be­schlosse­ne Gesetz der hessischen Landesregierung ergänze das. Verankert wurde in dem Gesetz auch eine Sprachförderung für angehende Pflegekräfte.

Damit werde sichergestellt, dass Menschen mit Migrationshintergrund oder fachsprachli­chen Defiziten auch künftig den Weg in die neue Pflegeausbildung finden und während ihrer Ausbildung unterstützt werden können, betonte Klose. © dpa/aerzteblatt.de

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