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Ärzteschaft

Länderübergreifende Empfehlung zur parenteralen Ernährung von Kindern

Donnerstag, 25. Juni 2020

/Ramona Heim, stock.adobe.com

Berlin – Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugend­medizin (DGKJ) hat gemeinsam mit der österreichischen und schweizerischen Fachgesell­schaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) eine Praxisem­pfehlung für die künstliche Ernährung bei Kindern vorgelegt.

„Mit dem Konsenspapier wollen wir Fachkräften in der Pädiatrie Orientierung und Über­sicht in diesem komplexen Spezialgebiet vermitteln“, erläuterte Berthold Koletzko, Vorsit­zender der DGKJ-Ernährungskommission.

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Grundlage der jetzt erschienenen Empfehlung ist eine Ende 2018 vorgelegte internatio­nale Leitlinie zur parenteralen Ernährung bei Kindern. „Das Konsenspapier geht auf die Neuerungen und Hauptaussagen der Guideline ein und stellt sie unter dem Ziel der pra­xis­bezogenen Arbeitshilfe im pädiatrischen Alltag komprimiert zusammen“, informiert die DGKJ.

„Neu ist, dass wir nun die Verwendung von Standardlösungen für sehr viele kindliche Pa­tienten empfehlen können“, so Koletzko. Wo vorher je nach den individuellen Bedürfniss­en eines Kindes eine eigene Lösung zubereitet wurde, kann man nun auf die Modifikation einer gebrauchsfertigen Zubereitung setzen. Dies erhöht die Patientensicherheit und er­leichtert die Anwendung

Bei einer langwährenden intravenösen Ernährung oder einem besonderen Nährstoffbe­darf seien aber weiterhin individuell zusammengestellter Nährstofflösungen nötig, so der Experte. © hil/aerzteblatt.de

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