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Ausland

Russland sieht Fortschritte bei Entwicklung von Impfstoff

Montag, 29. Juni 2020

/Wolfilser, stock.adobe.com

Moskau – Russland macht nach eigener Darstellung Fortschritte bei der Entwicklung ei­nes Impfstoffes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Eine zweite Gruppe Soldaten sei be­reits getestet worden, berichtete die Armeezeitung Krasnaja Swesda heute.

Alle fühlten sich gut, und es seien bislang keine Nebenwirkungen bei dem sogenannten Vektor-Impfstoff aufgetreten, sagten die behandelnden Ärzte. Ob er bereits eine Immun­reaktion ausgelöst hat, teilten sie nicht mit.

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Mitte Juni wurde die erste Gruppe Soldaten geimpft. Der zweiten Gruppe werde der Stoff kurz darauf mit einer zusätzlichen Komponente verabreicht, hieß es. Die Soldaten hätten sich freiwillig dafür gemeldet. Die klinischen Tests sollen demnach bis Ende Juli abge­schlossen werden.

Eine Studie zu dem anscheinend in Rekordzeit entwickelten Impfstoff haben die Forscher bisher nicht vorgelegt. Es gibt deshalb keine unabhängige Bewertung der Aussagen. Im Westen haben Wissenschaftler wiederholt Hoffnungen auf einen baldigen Impfstoff ge­dämpft.

Zuvor hatten russische Behörden davon gesprochen, im Spätsommer mit der Massen­pro­duktion des Impfstoffes zu beginnen.

Der russische Ge­sund­heits­mi­nis­ter Michail Muraschko betonte am Wochenende, dass der Impfstoff dann weltweit zur Verfügung gestellt werden soll.

Russland habe seit Beginn der Pandemie anderen Ländern geholfen und werde das auch weiterhin so handhaben, sagte er der Agentur Tass zufolge. © dpa/aerzteblatt.de

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