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Neuer Masterstudiengang zur Multiplen Sklerose in Dresden

Mittwoch, 1. Juli 2020

/Zerbor, stock.adobe.com

Dresden – Einen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Multiple Sklerose Manage­ment“ hat die Dresden International University eingerichtet. „In dem Studiengang wird es um die theoretischen Grundlagen, Klinik und Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Monitoring und Dokumentation sowie Studien und Statistik bei der MS und anderen neu­roimmunologischen Erkrankungen gehen“, erklärten die Initiatoren des Studiengangs um den wissenschaftlichen Leiter Tjalf Ziemssen. Ziemssen ist leitender Oberarzt und stell­ver­tretender Direktor der neurologischen Klinik sowie Leiter des Multiple Sklerose Zent­rums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel in deutscher Sprache und online statt. Es sind pro Semester aber auch vier Wochenenden Präsenz (Donnerstag bis Sonntag) in ver­schiedenen Städten und Kliniken eingeplant – in denen sich die Gruppen und die Dozen­ten besser kennenlernen, sie Kliniken besuchen, Praxisworkshops absolvieren und hospi­tieren.

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„Ein Großteil des Unterrichtes ist dennoch im virtual classroom organisiert. Der virtuelle Unterricht und Austausch findet in der Regel dienstagsabends statt“, informiert die Hoch­schule. Das ermögliche den synchronen Unterricht mit vielen Teilnehmern zur gleichen Zeit. Dabei kämen meist Videotelefoniekonferenz, Chat und das Teilen von Inhalten zum Tragen.

Der Studiengang besteht aus sechs Modulen, dauert vier Semester und endet mit einer Masterarbeit, bei der Dozenten des Masterprogramms die Studierenden unterstützen. „Er richtet sich an Ärzte, Therapeuten, Pflegepersonal und Wissenschaftler in Klinik, Wissen­schaft und Praxis, in der Pharmaindustrie und öffentlicher Anstellung sowie Apotheker, Psychologen und Biologen, die sich auf Multiple Sklerose spezialisieren wollen“, so Ziems­sen.

Das Studium kostet 708 Euro pro Monat. Die Hochschule vergibt Teilstipendien, die 350 Euro pro Monat abdecken. „Wir fördern damit engagierte, qualifizierte Bewerber, die die monatlichen Studiengebühren in Höhe von 700 Euro nicht erbringen können und dieses wichtige Forschungsfeld weiterbringen wollen“, erläutert Ziemssen.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie, der Berufsverband Deutscher Neurlogogen und der Berufsverband Deutscher Nervenärzte gehören zu den Kooperationspartnern des Masterstudienganges. Interessierte können sich bis Ende Juli für den Studiengang und um ein Stipendium bewerben. © hil/aerzteblatt.de

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