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Neue Zahlen machen Alzheimer Gesellschaft Mut

Dienstag, 30. Juni 2020

/dpa

Berlin – Jedes Jahr gibt es in Deutschland mehr als 300.000 neue Alzheimer- und andere Demenzerkrankungen. Insgesamt seien es derzeit 1,6 Millionen Patienten. Das berichtete die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in Berlin.

Infolge der demografischen Veränderungen gebe es weitaus mehr Neuerkrankungen als Sterbefälle unter den bereits Erkrankten, so dass ihre Zahl steige. Nach neueren Studien sei die Zunahme jedoch geringer als bislang angenommen.

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„Je nach­dem, wie sich die Altersstruktur der Bevölkerung insgesamt entwickelt, wird sich die Kran­kenzahl bis zum Jahr 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen erhöhen“, schreibt die Gesell­schaft. Bisher ging sie von drei Millionen Erkrankten im Jahr 2050 aus. Die Ursache für den verlang­samten Anstieg könnte in einem insgesamt besseren Gesundheitszustand der Bevölkerung liegen.

„Uns machen die neuen Zahlen Mut“, sagte die erste Vorsitzende der Alzheimer Gesell­schaft, Monika Kaus. „Wir wissen inzwischen, wie wichtig körperliche und geistige Aktivi­tät, der soziale Kontakt zu anderen Menschen, aber auch eine gesunde und ausgewo­gene Ernährung sind, um einer Demenz vorzubeugen.“

Dazu komme die Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und Herzrhythmusstörungen sowie der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum. „Auch wenn es keine Maßnahmen gibt, mit denen man ausschließen kann, jemals an irgendeiner Form der De­menz zu erkranken, ist Prävention sinnvoll und wichtig.“ © dpa/aerzteblatt.de

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