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Ausbruch bei Caterer: Suche nach Kontaktpersonen

Dienstag, 30. Juni 2020

/bildschoenes, stock.adobe.com

Starnberg – Nach der Schließung eines Cateringunternehmens im Landkreis Starnberg we­gen eines SARS-CoV-2-Ausbruchs suchen die Gesundheitsbehörden nach den Kontakt­personen der Infizierten.

„Das Wichtigste ist jetzt, Infektionsketten zu unterbrechen“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Starnberg. Hier seien auch die Gesundheitsbehörden von einem halben Dutzend umliegender Landkreise eingebunden, wo Beschäftigte des Unternehmens leben.

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Neben einer Flüchtlingsunterkunft in Hechendorf, in der zehn der Infizierten lebten, werden mittlerweile auch die Bewohner von zwei weiteren Unterkünfte in Seefeld und Herrsching getestet – von dort stammt je einer der Infizierten.

Der Caterer belieferte auch das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München mit täglich rund 6.400 Mahlzeiten. Dort sei die Versorgung aber gesichert, sagte eine Sprecherin. „Aktuell liefert der Lieferant direkt Speisen an das Klinikum – unter Umgeh­ung der Gilchinger Betriebsstätte“, teilte das Klinikum auf seiner Seite mit.

Mindestens 44 Menschen hatten sich bei dem Caterer mit dem Coronavirus infiziert. Den allermeisten gehe es gut, nur einige hätten leichte Symptome, hieß es vom Landratsamt. Die Mehrzahl der gut 100 Mitarbeiter seien schon getestet worden.

Nur einige, die gestern nicht erreicht werden konnten, müssten noch Test unterzogen werden. Alle Mitarbeiter seien unter Quarantäne gestellt. © dpa/aerzteblatt.de

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