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Ärzteschaft

KV Sachsen schließt temporäre Anlaufpraxen für SARS-COV-2-Tests

Dienstag, 30. Juni 2020

/picture alliance

Dresden – Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KV Sachsen) hat temporäre Anlauf­praxen für SARS-COV-2-Tests geschlossen. Grund sind die anhaltend niedrigen Infektions­zahlen. Einige Anlaufpraxen seien in den letzten Wochen kaum frequentiert worden, teilte die KV heute mit.

Zu Beginn der Pandemie hatte die KV Sachsen gemeinsam mit Kliniken und Landratsäm­tern innerhalb weniger Tage Anlaufpraxen zur Testung auf das Virus eingerichtet. Doch nun werden in Sachsen deutlich weniger Abstriche genommen. In manchen Abstricham­bu­lanzen lag die Anzahl der entnommenen Abstriche der KV zufolge pro Tag im niedrigen einstelligen Bereich.

Es sei gelungen, innerhalb kürzester Zeit mit den Abstrichambulanzen Anlaufstellen zu schaffen, die einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie dargestellt hätten, konstatierte Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen. Sein Dank gelte den Ärzten, dem medizinischen Personal sowie allen Beteiligten.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 können die Abstriche nun in Arztpraxen vorgenommen werden. Die entsprechende Schutzausrüstung für Ärzte und medizinisches Personal stehe dafür zur Verfügung, so die KV. Nach wie vor sollten Patienten mit diesbe­züglichen Krankheitssymptomen nicht ohne Termin und ohne vorherige telefonische An­frage in Arztpraxen erscheinen. © may/EB/aerzteblatt.de

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