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Ärzteschaft

KV Bayerns stellt sich hinter bayerisches Testkonzept

Mittwoch, 1. Juli 2020

/Jürgen Fälchle, stock.adobe.com

München – Von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kam gestern Kritik an der Teststrategie der bayerischen Landesregierung. Die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) stellte sich heute hinter Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Die Ausweitung der Tests auf symptomfreie Patienten sowie insbesondere die Durchfüh­rung von Reihenuntersuchungen unter anderem in Alten- und Pflegeheimen könne dazu beitragen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und eine Weitergabe des COVID-19-Virus wirksam einzudämmen, hieß es von der KVB.

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Der Vorstand der KVB – Wolfgang Krombholz, Pedro Schmelz und Claudia Ritter-Rupp – wies aber explizit darauf hin, dass es sich bei den nicht durch eine entsprechende Krank­heitssymptomatik verursachten Tests um eine Wunschleistung handle, die vom Leistungs­anspruch der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie vom Sicherstellungsauftrag der KVB nicht umfasst sei.

Die Kosten würden dafür vom Freistaat Bayern getragen, so die KV. Damit Vertragsärzte, die das bayerische Corona-Testkonzept in ihren Praxen umsetzen und entsprechende Tests durchführen, weiterhin ihre gewohnten Abrechnungswege nutzen könnten, habe die KVB mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium Regelungen zur Abrechnung getroffen.

Diese seien den Mitgliedern der KVB per Rundschreiben mitgeteilt worden, so der Vor­stand. Die KVB empfiehlt Menschen aus Bayern, die keine Symptome aufweisen, aber einen Coronatest wünschen, sich telefonisch an die Haus- und Fachärzte ihres Vertrauens zu wenden und zunächst nachzufragen, ob die Praxis sich an dem Testkonzept beteiligt. Dann könne ein Termin für den Test vereinbart werden. © may/EB/aerzteblatt.de

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