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Bayers Glyphosatvergleich in den USA wackelt

Dienstag, 7. Juli 2020

/dpa

San Francisco – Bayer steht beim milliardenschweren Vergleich zur Beilegung von US-Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken von Unkrautvernichtern mit dem Wirkstoff Gly­phosat vor einer neuen Hürde.

Ein wichtiger Teil des mit den Klägern ausgehandelten Kompromisses wird vom zuständi­gen Bundesrichter Vince Chhabria als problematisch eingestuft, wie heute aus einem Ge­richtsdokument hervorging. Die Einwände beziehen sich auf eine Vereinbarung zum Um­gang mit künftigen Glyphosatklagen, der Chhabria zustimmen muss.

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„Wir nehmen die Bedenken des Richters ernst und werden auf sie bei der Anhörung zu einer vorläufigen Genehmigung am 24. Juli eingehen“, teilte Bayer mit. Die Aktien des Agrarchemie- und Pharmakonzerns sackten heute um mehr als sechs Prozent ab.

Der bis zu 10,9 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro) teure Vergleich von Ende Juni um­fasst neben 8,8 bis 9,6 Milliarden Dollar für laufende Verfahren auch 1,25 Milliarden Doll­ar für künftige Fälle. Bayer hat immer wieder betont, wie wichtig dieser Teil des Deals sei.

Richter Chhabria tendiert jedoch dazu, den Vorschlag des Konzerns abzulehnen, ein un­ab­hängiges Wissenschaftsgremium zum Umgang mit künftigen Glyphosat-Klagen einzu­richten.

Chhabria zweifelt die Rechtmäßigkeit einer solchen Lösung an, bei der statt Richtern und Geschworenen Wissenschaftler entscheiden würden. Er fragt sich zudem, welche Vorteile sie für mögliche künftige Kläger bringen würde.

Eigentlich will Bayer mit dem Vergleich den Großteil der rechtlichen Probleme in den USA hinter sich lassen, die der Konzern sich 2018 mit der Übernahme des US-Saatgutrie­sen Monsanto ins Haus geholt hatte. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #736261
Dr. Peter Pommer
am Dienstag, 7. Juli 2020, 23:59

Angeblich?

Ach DÄ, warum so zaghaft? Fast alle Studien, die NICHT von Monsanto selbst manipuliert wurden, kamen zu dem Ergebnis, dass dieses Gift ein hohes Schädigungspotential für Menschen hat und höchstwahrscheinlich kanzerogen ist.

Aber unsere Regierung kämpft lieber gegen Corona Windmühlen, statt sich mit Mut schon lange bekannten und großen Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung entgegenzustellen - das lassen die Zahlungen von der Lobby nicht dazu - lieber Förderung des unwirksamen, aber dafür teuren Remdesivier, dem zweiten Tamiflu und unsicheren Impfprojekten - dann dafür zahlt die Lobby! So viel zum Interesse der Verantwortlichen an der Gesundheit der Bevölkerung!
LNS

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