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Übernahme von Rhön-Klinikum durch Asklepios abgeschlossen

Donnerstag, 9. Juli 2020

/dpa

Bad Neustadt/Hamburg – Der Übernahmekampf um den Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum AG ist beendet. Die Hamburger Asklepios GmbH und Co. KGaA – bisher schon Minderheitsaktionärin bei Rhön – kaufte einen Großteil der freien Aktien.

Nach Abschluss der Transaktion hält Asklepios gemeinsam mit dem Rhön-Gründer Eugen Münch jetzt 92,58 Prozent der Anteile an der Rhön-Klinikum AG, wie Asklepios heute nach dem Ende der letzten Frist mitteilte.

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„Aus der gemeinsamen Position der Stärke heraus werden wir jetzt als Partner neue Wege für die Spitzenmedizin in Deutschland gehen“, sagte Asklepios-Chef Kai Hankeln. Askle­pi­os kaufte 28,46 Millionen Rhön-Aktien zum Preis von je 18 Euro und hält damit allein knapp 85 Prozent an der Rhön-Klinikum AG.

Asklepios und Münch bündeln ihre Anteile an Rhön in einem gemeinsamen Joint-Venture. Auf diese Weise behält Firmenpatriarch Münch maßgeblichen Einfluss auf die Geschicke des von ihm gegründeten Unternehmens.

Vorausgegangen war ein monatelanger Übernahmekampf mit dem Großaktionär B. Braun. Der Medizinversorger aus dem hessischen Melsungen hatte seine Anteile nicht preisge­ben wollen und versucht, mit juristischen Mitteln gegen die Rhön-Übernahme durch As­klepios vorzugehen. Schließlich nahm B. Braun das Übernahmeangebot aber an.

Rhön-Chef Stephan Holzinger war aus dem Unternehmen ausgeschieden. Rhön-Klinikum betreibt derzeit fünf Klinikstandorte – neben dem unterfränkischen Stammsitz Bad Neu­stadt noch Krankenhäuser in Thüringen und Brandenburg sowie das Universitätsklinikum Gießen und Marburg in Hessen. © dpa/aerzteblatt.de

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