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Alle Tests in Koblenzer Studentenwohnheimen negativ

Freitag, 10. Juli 2020

Studierende feiern die Aufhebung der Quarantäne auf der Treppe ihres Studentenwohnheims. /picture alliance, Thomas Frey

Koblenz – Aufatmen in Koblenz: Die zahlreichen neuen Tests auf SARS-CoV-2 bei Bewoh­nern mehrerer Studentenwohnheime nach drei bestätigten Coronafällen sind nach alle negativ ausgefallen. „Die Quarantänemaßnahmen werden aufgehoben“, teilte die Stadt Koblenz heute mit.

Laut dem Kreis Mayen-Koblenz waren bei 281 Menschen Abstriche genommen worden. „Eine Kontaktperson aus Koblenz, welche allerdings nicht in einem der Wohnheime lebt, ist ebenfalls infiziert“, teilte die Kreisverwaltung weiter mit.

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Drei Wohnheime im Koblenzer Stadtteil Karthause waren vorgestern nach Coronafällen unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor hatten drei Bewohner Symptome gespürt und waren ins Krankenhaus gegangen. Ein Schnelltest am vergangenen Dienstagabend bei ihnen war positiv.

„Es musste zunächst davon ausgegangen werden, dass zahlreiche weitere Personen in den Wohnheimen infiziert sein könnten“, erklärte die Kreisverwaltung. Daher folgte zur Vorsicht die Quarantäne für alle Bewohner mit polizeilicher Bewachung der Ausgänge.

Die drei Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner – aber nicht alle sind gegenwärtig in Zeiten von coronabedingter Hochschullehre im Internet anwesend. Das Gesundheitsamt ermittelte laut Kreisverwaltung 281 mögliche Kontaktpersonen für die Abstriche. Die Studenten hätten bereitwillig an der Testung mitgewirkt und vorbildlich kooperiert.

Rund 100 Mitarbeiter von Stadt, Kreisverwaltung, Katastrophenschutz, Polizei und Deutschem Roten Kreuz (DRK) waren im Einsatz. Oberbürgermeister David Langner (SPD) und Landrat Alexander Saftig (CDU) dankten für diese „enorm schnelle und profes­sionelle Unterstützung“.

In Einsatzkreisen wurde vermutet, dass die zuvor bestätigten Coronafälle mit der somm­er­lichen Partyszene in der Koblenzer Innenstadt zusammenhängen könnten. Die Polizei hatte beispielsweise den Münzplatz mit etlichen Kneipen in der Umgebung schon wegen Verstößen gegen Coronavorgaben wie Mindestabstände und Kontaktbeschrän­kungen geräumt.

Die Bewohner der drei in der Südwestpfalz unter Quarantäne gestellten Asylunterkünfte sind auf COVID-19 getestet worden. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden für morgen erwartet, wie ein Sprecher der zuständigen Kreisverwaltung heute in Pirmasens sagte. Insgesamt wurden bei rund 70 Menschen Abstriche genommen, die in einem Labor auf eine mögliche Coronainfektion untersucht werden.

Am vergangenen Dienstag war ein 31 Jahre alter Mann aus einer Asylunterkunft in Dahn positiv auf das Virus getestet worden. Daraufhin wurden drei Unterkünfte unter Quaran­täne gestellt. Ein im selben Gebäude untergebrachtes Jobcenter wurde vorübergehend geschlossen. © dpa/aerzteblatt.de

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