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Aidshilfe warnt vor Katastrophe im Kampf gegen HIV

Freitag, 10. Juli 2020

/dpa

Berlin – Die Deutsche Aidshilfe hat zum Ende der Internationalen Aids-Konferenz „AIDS­2020: virtual“ vor einer Katastrophe im weltweiten Kampf gegen HIV gewarnt.

Der Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH), Sven Warminsky, verwies heute in Berlin auf Angaben der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) und Unaids, wonach auch aufgrund der Pandemie in 73 Ländern die HIV-Medikamente knapp werden. Das gefährde die medizini­sche Versorgung von Millionen Menschen mit HIV.

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„Bei mehr als acht Millionen Menschen, rund einem Drittel derjenigen, die weltweit eine HIV-Therapie erhalten, ist die Versorgung mit den lebensrettenden Medikamenten bereits unterbrochen oder akut gefährdet“, so Warminsky. Grund dafür seien Produktionseng­pässe, unterbrochene Lieferketten und die Überlastung der Gesundheitssysteme.

Der DAH-Vorstand appellierte an die Bundesregierung, den Globalen Fonds zur Bekäm­pfung von Aids, Tuberkulose und Malaria deutlich aufzustocken. Angesichts der außer­gewöhnli­chen Situation sei eine Verdopplung der Beiträge auf zwei Milliarden für die Zeit bis 2022 „angemessen“. Angesicht der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hätte dies auch eine wichtige Signalfunktion. © kna/aerzteblatt.de

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