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Medizin

Neue Behandlung­sempfehlungen für Patienten mit nicht-tuberkulösen Mykobakterien

Donnerstag, 6. August 2020

/Ravil Sayfullin, stock.adobe.com

Braunschweig – Ein internationales Expertengremium hat neue Empfehlungen für die Behandlung von Patienten mit nicht-tuberkulösen Mykobakterien (NTM) herausgegeben. Für die European Respiratory Society (ERS) hat sich Christoph Lange vom Forschungs­zentrum Borstel und dem Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Arbeit beteiligt.

Die Empfehlungen sind in der Fachzeitschrift Clinical Infectious Diseases erschienen (DOI: 10.1093/cid/ciaa241).

Rund 200 verschiedene Arten und Unterarten der NTM sind im Augenblick bekannt. Zu den häufigsten Erregern gehören Mycobacterium avium complex, Mycobacterium kansasii, Mycobacterium xenopi und Mycobacterium abscessus. Sie können – müssen aber nicht – Infektionskrankheiten beim Menschen hervorrufen. Anders als bei Tuberkulose ist eine Ansteckungsgefahr bei den NTM praktisch nicht bekannt. Nicht selten kommt es aber zu chronischen Verläufen der Infektion.

„In manchen Ländern gibt es inzwischen mehr Erkrankungen durch NTMs als durch Tuberkulosebakterien“, erklärt Lange, Klinischer Direktor am Forschungszentrum Borstel.
Internationale Empfehlungen zur Behandlung bei Lungenerkrankungen durch NTMs, die eher auf Expertenmeinungen als auf wissenschaftlicher Evidenz basierten, wurden zuletzt im Jahr 2007 publiziert.

„Es war höchste Zeit für neue Leitlinien“, betont Lange. Die neuen Empfehlungen basieren auf systematischen Literaturrecherchen und wurden nach der aktuellen wissenschaftlichen Evidenzlage benotet. Insgesamt sind so einunddreißig Empfehlungen zur Behandlung der NTM-Lungenerkrankungen zusammengekommen. © hil/aerzteblatt.de

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