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Politik

Rückkehrern aus Risikogebieten drohen Kosten bei Tests

Dienstag, 14. Juli 2020

/Koray, stock.adobe.com

Düsseldorf – Wer aus einem Risikogebiet wie der Türkei nach Nordrhein-Westfalen (NRW) einreist und eine Quarantäne durch einen Coronatest umgehen möchte, muss sich auf Kos­ten einstellen. „Es ist geplant, dass die zu testenden Urlauber anteilig für die Testun­gen aufkommen“, teilte ein Sprecher des NRW-Ge­sund­heits­mi­nis­teriums gestern mit.

„Weitere Details, wie zum Beispiel eine unbürokratische und einfach handhabbare Gebüh­renordnung, werden derzeit erarbeitet.“ Das Land Österreich hat unterdessen seine Ein­reisebeschränkungen für Menschen aus dem Kreis Gütersloh aufgehoben. Auch die Reise­warnung für ganz NRW wurde aufgehoben.

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Seit Ende Juni mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh ein ärztliches Attest für einen negativen Coronatest vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten. Umgekehrt galt für Österreicher eine „partielle Reisewarnung“ – NRW stand damit in einer Reihe unter ande­rem mit der chinesischen Provinz Hubei oder der italienischen Lombardei.

Wer wiederum aus Risikogebieten nach NRW zurückkehrt, muss laut der ab heute gelten­den Coronaeinreiseverordnung in eine 14-tägige Quarantäne. Außer, man kann dem Ge­sundheitsamt ein ärztliches Attest vorlegen, „dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind“. Weitere Ausnahmen gelten unter anderem für Durchreisende und „zwingende berufliche Angelegenheiten“.

Ausnahmen entfallen auch für Beschäftigte aus kritischen Infrastrukturen: Wer aus dem Sommerurlaub oder vom Verwandtschaftsbesuch aus Coronarisikogebieten zurückkommt, muss jetzt ebenfalls einen negativen Test vorlegen. Damit werde ausreichenden Testka­pa­­zitäten Rechnung getragen, hatte das Ge­sund­heits­mi­nis­terium mitgeteilt. © dpa/aerzteblatt.de

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