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Ausland

COVID-19-Impfstoff: Umweltverträglichkeits­prüfung entfällt

Mittwoch, 15. Juli 2020

/Connect world, stock.adobe.com

Brüssel – Die Europäische Union (EU) setzt befristet Auflagen aus, um die Forschung gegen SARS-CoV-2 zu beschleunigen. Wie der Rat der Mitgliedstaaten gestern mitteilte, werden vom kommen­den Samstag an COVID-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Orga­nismen (GVO) ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung klinisch geprüft wer­den können.

Zudem wird klargestellt, dass die Regelung auch gilt, wenn Mitgliedsstaaten den Einsatz von offiziell noch nicht genehmigten COVID-19-Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen erlauben wollen.

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Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) kommentierte: „Diese Verordnung wird sicherstellen, dass klinische Prüfungen in der EU ohne Verzögerung starten können und dass keine wertvolle Zeit verloren geht.“ Ein Impfstoff gegen COVID-19 werde dringend benötigt.

Die neue EU-Verordnung gilt, solange die Welt­gesund­heits­organi­sation COVID-19 als Pandemie betrachtet oder solange ein Beschluss der Kommission gilt, mit dem sie eine gesundheitliche Krisensituation aufgrund von COVID-19 feststellt. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #759489
MITDENKER
am Sonntag, 19. Juli 2020, 21:31

Das ist überaus wissenschaftlich

...wenn man so vorgeht. Alles was vorher als korrekte wissenschaftliche Vorgehensweise galt, wird mit dem lächerlichen Corona-Argument ausgehebelt. Genau so wie bei der Seerettung im Mittelmeer, da dürften die Seenotrettungsschiffe - wegen Corona - nicht mehr auslaufen (aktuelle MONITOR-Beitrag).
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