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Ärzteschaft

Zusätzliche Kapazitäten für die Psychotherapie in Bayern

Mittwoch, 15. Juli 2020

/loreanto, stock.adobe.com

München – Bei der Psychotherapie geht nach dem Fallzahlrückgang wegen der Corona­pandemie die Nachfrage in Bayern wieder in die Höhe. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes hin.

Die ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten seien aber einem Aufruf der KV gefolgt und hätten zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung gestellt. Daher stünden im Augenblick ausreichend Psychotherapieplätze zur Verfügung, berichtet die KV. Konkret seien bei der Koordinationsstelle Psychotherapie der KV aktuell bayernweit rund 8.000 freie Plätze für Kurz- oder Langzeittherapien gemeldet.

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Hinzu kämen derzeit rund 2.000 Termine für Sprechstunden und Akutbehandlungen, die die Psychotherapeuten bei der Terminservicestelle der KV als verfügbar gemeldet hätten. Außerdem gebe es in Bayern mittlerweile ein niederschwelliges Unterstützungsangebot per Videosprech­stunde.

Auf den Bedarf an Psychotherapie gerade während der Pandemie wies Bayerns Gesund­heitsministerin Melanie Huml (CSU) hin: „Die Coronapandemie und ihre Folgen stellt für viele Menschen eine sehr belastende Situation dar“, sagte sie.

Bei Menschen mit psychi­schen Erkrankungen könnten während dieser Zeit Ängste oder depressive Beschwerden noch zunehmen. Deshalb sei es wichtig, diesen Menschen ver­stärkt Hilfe und Unter­stützung anzubieten.

„Das Engagement der niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten ist vorbildlich“, betonte der Vorstand der KV – Wolfgang Krombholz, Pedro Schmelz und Claudia Ritter-Rupp.

Sie hätten auch in den Hochphasen der Coronakrise ihre Praxen für die Patientenversor­gung offen gehalten und waren „absolut aufgeschlossen für die Umsetzung neuer techni­scher Möglichkeiten, zum Beispiel der Videosprechstunde“, so der KV-Vorstand. © hil/aerzteblatt.de

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